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23.07.2026 | (rsn) – In rein sportlicher Hinsicht verläuft die 113. Tour de France für Tadej Pogacars UAE-Team bisher ganz nach Wunsch. Seit der gestrigen 17. Etappe jedoch stellen sich Fragen bezüglich der Gesundheit einiger Fahrer. Der an Magenproblemen kämpfende Adam Yates quälte sich regelrecht ins Ziel, das er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Tim Wellens 26:36 Minuten nach Etappensieger Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) erreichte.
Wie der Belgier nun am Start der 18. Etappe gegenüber Sporza erklärte, fühle auch er sich “nicht besonders fit. Ich habe Halsschmerzen und bin verschleimt – ich fühle mich einfach nicht ganz auf der Höhe“, so Wellens.
Wie Teamchef Mauro Gianetti in Voiron ergänzte, gehe es Yates aber wieder besser. “Seine Magenprobleme sind so gut wie überstanden. Wir haben ihn isoliert“, sagte der Schweizer.
Nach Angaben von Wellens sei nicht nur jeder Fahrer in einem Einzelzimmer untergebracht: “Wir essen auch auf unseren Zimmern, um die anderen Fahrer nicht anzustecken.“ Mit Blick auf Kapitän Pogacar gab der Routinier Entwarnung: “Tadej macht weiterhin einen sehr guten Eindruck.“
Gianetti zeigte sich sogar zuversichtlich, dass Yates auf den beiden Alpe-d’Huez-Etappen seine Rolle als Berghelfer wieder wird übernehmen können. “Er weiß, dass er leiden wird, sollte aber am Freitag und Samstag dennoch annähernd 90 Prozent seiner Leistungsfähigkeit abrufen können.“ Weil der Kletterspezialist noch gebraucht werde, sei es richtig gewesen “dass wir gestern bei ihm geblieben sind“, so Gianetti.
Tatsächlich schlägt sich Yates auf der ersten der nun anstehenden drei Alpenetappen bisher gut. Dagegen halten sich Wellens, Florian Vermeersch und Brandon McNulty nach dem ersten Drittel in einer Gruppe mit mehr als drei Minuten Rückstand auf die Spitze auf.