Fiasko verhindert

Unbekannte verteilten Öl und Nägel auf Zeitfahrstrecke der Tour

Von Matthias Seng

Foto zu dem Text "Unbekannte verteilten Öl und Nägel auf Zeitfahrstrecke der Tour"
Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe) im Einzelzeitfahren der 113. Tour de France | Foto: Cor Vos

24.07.2026  |  (rsn) – Durch das rechtzeitige Eingreifen einer Reinigungskolonne hat die Tour de France beim Zeitfahren am Genfer See ein Fiasko verhindern können. Unbekannte hatten vor der 16. Etappe Nägel und Hydrauliköl auf der Straße verteilt, wie der Bürgermeister eines Nachbarortes auf Facebook schrieb.

Weil das Öl in auffälligen Abständen auf einer Fahrbahnseite der Rennstrecke ausgekippt worden sei, halte man ein Motorenleck als Ursache für unwahrscheinlich, so Nicolas Rubin, Vizepräsident des "Conseil départemental de la Haute-Savoie.“ Die Nägel seien zudem in einer sehr schnellen Streckenpassage ausgestreut worden, so dass von einer “absichtlich herbeigeführten Gefährdung Dritter“ auszugehen sei.

Reinigungskräfte der Stadt und für die Streckensicherheit zuständige Mitarbeiter der ASO hätten jedoch bereits ab 4 Uhr morgens die Ölflecken und die Nägel beseitigt, so dass die Tour-Starter wie vorgesehen die Strecke bereits zur Besichtigung sicher abfahren konnten.

Übrigens: Der schwere Sturz von Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – hansgrohe) in einer Kurve wenige Kilometer vor dem Ziel stand in keinerlei Verbindung mit dem kriminellen Sabotageakt. Die Etappe entschied souverän Lipowitz‘ Teamkollege Remco Evenepoel vor Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) für sich.

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