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19.09.2026 | (rsn) – Henrik Pedersen (Uno-X Mobility) hat bei der Flandrien 0.0 Classic (1.Pro) seinen ersten Sieg bei den Profis eingefahren. Der 21-jährige Däne setzte sich bei der 16. Ausgabe des belgischen Eintagesrennens über 199,4 Kilometer von Brakel nach Haacht im Sprint einer Ausreißergruppe vor dem Neuseeländer Laurence Pithie (Red Bull – Bora - hansgrohe) durch und trat damit die Nachfolge von Arnaud De Lie (Lotto – Intermarché) an, der diesmal keine Rolle spielte.
Hinter den beiden Belgiern Florian Vermeersch (UAE – Emirates – XRG) und Jenno Berckmoes (Lotto – Intermarché) kam Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek) auf den fünften Platz. Der 24-jährige Deutsche war auf der linken Seite nach vorn gestürmt, ehe ihm auf den letzten Metern die Beine aufgingen. Besser machte es Pedersen, der von weit hinten mit der höchsten Endgeschwindigkeit seinen Sprint lanciert hatte und alle seine Gegner noch überflügelte.
“Vor zwei Tagen war ich beim GP de Wallonie noch von meienr Performance enttäuscht und ich sagte mir: ‘Ich muss das besser machen.‘ Gestern bei der Kampioenschap van Vlaanderen hatte ich gute Beine – und es heute zu schaffen, ist schon toll. Hier meinen ersten Profisieg zu holen, ist ein schönes Gefühl“, sagte Pedersen, der Fernando Gaviria als jüngsten Gewinner der Flandrien Classic ablöste, im Ziel-Interview.
Dabei hatte der Uno-X-Profi von denkbar ungünstiger Position aus seinen Sprint starten müssen. “Ich habs zuerst links versucht, bin dabei fast in die Barriere gekracht und sagte mir dann: ‘Okay, hier ist kein Platz‘ und musste auf die andere Seite rüber und auf der rechten Seite von hinten aus meinen Sprint starten. Aber ich hatte ein gutes Tempo und wirklich gute Beine und gespürt, dass ich ein wirklich gutes Resultat würde einfahren können.“
Nachdem es im Finale zunächst noch danach ausgesehen hatte, als ob das Feld mit den Top-Sprintern Tim Merlier (Soudal – Quick-Step) und Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) die Gruppe würde einfangen können, war dann plötzlich für kurze Zeit die Luft raus. Auf dem Schlusskilometer konnten die Verfolger die Lücke dann nicht mehr schließen.
Eine stark besetzte 14-köpfige Spitzengruppe, die 75 Kilometer vor dem Ziel zusammengefunden hatte und in der auch Teutenberg und Red-Bull-Profi Pithie dabei waren, nahm noch rund eine halbe Minute Vorsprung auf das Feld mit auf die letzten zehn Kilometer.
Obwohl fünf Teams an der Spitze vertreten waren und sich in der Führungsarbeit ablösten, kam das Feld, in dem sich die Sprintermannschaften im Wind ablösten, auf flachem Terrain immer näher an die Ausreißer heran. Doch dann stockte die Jagd, nachdem Tudor-Routinier Matteo Trentin aus der Führung gegangen war, und die Spitzengruppe erreichte die 800 Meter lange Zielgerade rund zehn Sekunden vor den Verfolgern.
Im dann folgenden wilden Sprint zog Teutenberg an der linken Streckenbegrenzung aus hinterer Position nach vorn, übernahm die Spitze, um dann aber das Tempo nicht halten zu können. Von noch weiter hinten schoss zeitgleich Pedersen rechts noch an allen Konkurrenten dabei und sicherte sich den Sieg vor Pithie und Vermeersch. Teutenberg fiel auf den letzten Metern noch auf Rang fünf zurück
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