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04.05.2018 | (rsn) - Heute mittag geht's endlich los: Mit dem Giro d'Italia startet die erste der drei großen Landesrundfahrten für die World-Tour-Profis. Wer als Hobby-Fahrer mal am eigenen Leib erleben möchte, was die Rad-Profis beim Giro so durchmachen, der hat am 27. Mai die Gelegenheit dazu: beim "Gran Fondo Giro d’Italia", der auf dem gebirgigen Teil der Original-Strecke einer diesjährigen Giro-Etappe verläuft.
Auf dem Rennplan steht die zweite Hälfte der Strecke der Profi-Etappe
vom 26. Mai nach Cervinia. Die Amatori schenken sich die flache Hälfte der Profis, starten in Saint Vincent, und fahren rund 100 Kilometer mit 3400 Höhenmetern - also durchaus eine bergige Angelegenheit.
Die Anstiege sind dieselben wie die der Profis: Neben dem Col Tsecore (1623 m) sind der Col San Pantaleon (1664 m) und der Final-Anstieg nach Cervinia (2001 m) zu bewältigen. Die Online-Anmeldung dazu (siehe Link hier unten) läuft übrigens noch bis 22. Mai.
Die Besonderheit des "Gran Fondo Giro d’Italia":
Da die Zeitnahme auf der Profi- und der Hobby-Strecke identisch ist, können sich die Freizeit-Fahrer hier mit den Berufs-Radlern messen: Die Zeiten aller Teilnehmer werden sowohl auf der offiziellen Giro-Seite als auch auf der Netzseite von "Gran Fondo Giro d’Italia" veröffentlicht; ein direkter Vergleich mit Froome & Co ist so möglich.
Nicht vergessen: Wer keine Amateur-Lizenz hat, braucht in Italien ein (sport-) ärztliches Attest, dass er Radrennen fahren kann. Dazu muss dann noch eine Tages-Lizenz des italienischen Radsportverbands FCI für 15 Euro erworben werden. Anders als in früheren Jahren wird das Attest beim Abholen der Startunterlagen mittlerweile rigoros verlangt, und ohne Vorlage gnadenlos der Start verweigert.
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