25. Juli - Ambri/ Tessin - 113 km, 53 km, 42 km

Granfondo San Gottardo: Zittern zum Jubiläum

Foto zu dem Text "Granfondo San Gottardo: Zittern zum Jubiläum"
Die “Tremola“ (“Zitter-Straße“), die alte Straße über den Sankt-Gotthard-Pass (2091 m) | Foto: Ti-Press/ Gabriele Putzu

08.03.2021  |  (rsn) - Im vergangenen Sommer musste die Jubiläums-Ausgabe leider ausfallen, diesen Juli soll es nun klappen: Zum zehnten Mal führt das Schweizer Jedermann-Rennen "Granfondo San Gottardo" am 25. Juli über den Sankt-Gotthard-Pass (2106 m) - und zwar auf der rund 13 Kilometer langen alten Straße.

Die führt mit dem schönen Namen "Tremola"
(übersetzt in etwa mit "Zitter-Straße") von Airolo aus über rund 930 Höhenmeter fast ausschließlich auf altem Granit-Kopfsteinpflaster zur Passhöhe. "Jeder Radsportler sollte das einmal erfahren haben", sagt Renn-Direktor Vanni Merzari: "Die Tremola löst Emotionen aus, die einen die Vibrationen vergessen lassen."

Dieses Jahr werden erstmals aus Sicherheitsgründen nur in den Anstiegen Zeiten genommen; alle Abfahrten sind neutralisiert, da die Strecken nur einseitig gesperrt sind. Die Online-Anmeldung läuft bis 17. Juli (siehe Link hier unten); laut Auskunft der Organisatoren stehen derzeit noch ausreichend Startplätze zur Verfügung.

Wer sich auf das Kopfstein-Erlebnis konzentrieren möchte,
der kann auf der kurzen Strecke mit 57 km nur die "Tremola" befahren, und sich die beiden weiteren Pässe der Langstrecke schenken. Die Kurzstrecke endet in Ronco; immerhin kommt man so auch noch auf 1350 Höhenmeter.

Seit 2014 gibt's auch die 42-km-Strecke, die "Tremola pur": von Ambri über Airolo (hier startet die Zeitnahme) auf die Passhöhe, und über die neue Straße abfahren - 935 Höhenmeter, mit im Schnitt 7,5 Prozent Steigung.

Die "klassische" Strecke bewältigt insgesamt 113 km,
davon 40 km Anstieg, und insgesamt rund 2900 m Höhenunterschied. Start ist am Flughafen Ambri, in Airolo beginnt der Anstieg zum Sankt-Gotthard-Pass. Danach geht's bergab bis Andermatt, es folgt die Rampe zum Furka-Pass, oben Panorama-Aussicht auf Rhone-Gletscher und Galenstock-Kamm (über 4000 m).

Nach der Abfahrt nach Oberwald beginnt der letzte Anstieg zum Nufenen-Pass, mit Blick auf Balmhorn-Aletsch- und Blinnenhorn-Gletscher. Zum Schluß die lange Abfahrt ins Bedretto-Tal, zurück nach Ambrì.

Übrigens: Sowohl für Camper als auch für Wohnmobile
werden kostenlos Plätze zur Verfügung gestellt: für Zelte direkt im "villaggio" ("Event-Dorf"), für Womos auf einem Stellplatz nördlich des Start-Orts Ambri.

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