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26. September - Cesenatico - 205 km, 130 km

50 Jahre Nove Colli: 11 000 Teilnehmer - und viele Ex-Profis

Foto zu dem Text "50 Jahre Nove Colli: 11 000 Teilnehmer - und viele Ex-Profis "
| Foto: Nove Colli

01.08.2021  |  (rsn) - 20. Mai 1971, 5 Uhr früh, Bar del Corso, Cesenatico: 17 Rennradler der örtlichen Radsport-Gruppe "Fausto Coppi" machen sich auf zum "Primo Audax brevetto Appenninico cicloturistico di Gran Fondo Sociale" über 200 Kilometer durch den Appennin. Im folgenden Jahr sind es bereits an die hundert Teilnehmer, und seitdem zieht die Rundfahrt durch die Hügel der Emilia Romagna jährlich um zehntausend Hobby-Rennradler an. Auch Lokal-Matador Marco Pantani ist bis zu seinem Tod 2004 diverse Male mitgefahren.

Die 50. Ausgabe wäre also bereits im vergangenen Jahr angestanden,
musste dann aber kurzfristig angesichts der Gesundheits-Situation in Italien abgesagt werden. Die diesjährige Jubiläums-Runde, vorgesehen für den 23. Mai, wurde dann auf den 26. September verlegt.

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Zur Jubiläums-Runde erwarten die Veranstalter, der Rad-Club ASD Fausto Coppi, nun rund 11 000 Radsportler/innen - wie in alten Zeiten... Über 1350 von ihnen kommen aus dem Ausland, immerhin 719 sind Frauen; der älteste Starter ist mit 84 Jahren Urbano Parducci aus Mailand.

Andrea Agostini, Präsident des ASD Fausto Coppi:
"Diese Zahlen zeigen den Wunsch, nach einem Jahr Pause wieder auf die Straße zu gehen, und das Vertrauen in das, was wir tun, in unsere Organisation und unsere Sicherheitsmaßnahmen. Wir sind glücklich und stolz darauf, und wir arbeiten hart daran, dass Nove Colli die Party wird, die wir alle kennen und lieben gelernt haben."

Und man hat sich zum 50. eine Besonderheit ausgedacht: die "Nove Colli Ex-Pro Challenge". Auf der mittleren Strecke über 130 Kilometer und 1870 Höhenmeter sollen Ex-Profis gegeneinander antreten. In vergangenen Ausgaben des Granfondo dabei waren etwa Davide Cassani, Paolo Savoldelli (Saeco, T-Mobile, Astana), Fabio Sacchi (Saeco, Fasso Bortolo, Milram) oder Fred Morini (Gerolsteiner).

Nochmal Präsident Agostini: "Wir waren die Ersten,
die 1971 einen Granfondo für Freizeit-Fahrer organisiert haben. An diese Tradition wollen wir mit dem Rennen für ehemalige Profis anknüpfen - für alle, die immer noch fahren wollen, wenn auch in einem weniger stressigen Umfeld, als sie es früher gewohnt waren. Es wird nicht das Einfachste sein, aber wir sind sicher, dass es uns gelingen wird."

Seit etlichen Jahren gibt es neben der klassischen Strecke über 205 Kilometer und rund 3850 Höhenmeter auch zwei kürzere Runden: mit 130 km und knapp 1870 hm, sowie mit 96 km und 990 hm; die kurze Runde wird im Herbst jedoch nicht gefahren.

Der Granfondo mit allen neun Hügeln
ist recht anspruchsvoll, obwohl der höchste "Berg", der Monte Pugliano, gerade mal 790 Meter hoch ist. "Es geht aber nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch darum, die schöne Hügellandschaft unserer Provinz Cesena zu geniessen", sagt Renn-Direktor Alessandro Spada.

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