Rennbericht Team VeloLease – 120 km Solo

Rad am Ring: Hitzeschlacht in der grünen Hölle

Von Sebastian Stöhr

Foto zu dem Text "Rad am Ring: Hitzeschlacht in der grünen Hölle"
Basti Stöhr und Philipp Stratmann | Foto: Team VeloLease

22.07.2024  |  Am vergangenen Samstag stand für unser Team VeloLease der nächste Stop im German Cycling Cup am Programm: der Ritt auf dem perfekten Asphalt der Rennstrecke des Nürburg-Rings - mit 150 Kilo- und etwa 3300 Höhenmetern das härteste Rennen der Serie. Und wie bei dem Traditions-Rennen in der Eifel üblich, war ein sehr starkes, internationales Teilnehmerfeld am Start.

Ein weiterer Härtetest waren die bis zu 36 Grad C auf dem Thermometer - doch das sollte unseren Fahrer Johannes Schäfer nicht davon abhalten, in einem Husarenritt über nahezu das gesamte Rennen als Ausreißer allein an der Spitze unterwegs zu sein. Bereits in der ersten Runde setzte er sich mit Tijs Huygen (Unlimited Cycling Team) ab. Nachdem er auch den Belgier am Anstieg zur Hohen Acht abgestellt hatte, drehte er einsam seine Runden...

Leider erhielt Johannes unterwegs keine Infos über seinen teils zweiminütigen Vorsprung, und so konnte eine Dreiergruppe aus Moritz Palm vom Team Strassacker und zwei belgischen Fahrern in der letzten Runde noch aufschließen. Immerhin: Im Schluss-Sprint holte Johannes noch den dritten Platz.

Dahinter versuchten wir mit unserem Team das Feld zu kontrollieren, um Johannes einen möglichst großen Abstand zu sichern. Einigen Fahrern aus Belgien, Holland und Deutschland gelang es mit der Zeit trotzdem, sich aus dem Feld abzusetzen, sodass wir - Philipp Stratmann, Daniel Haible und ich (Sebastian Stöhr) - uns in der ersten größeren, etwa 15 Mann starken Verfolgergruppe befanden.

Es gelang uns dann jeweils am Anstieg hinauf zur Hohen Acht Runde für Runde das Feld zu dezimieren und die Ausreißer nach und nach einzusammeln, von denen viele in der Hitze regelrecht „eingingen“, während wir perfekt immer weider mit Eis-Packs versorgt wurden. In der letzten Runde bestand unsere Gruppe noch aus Philipp Stratmann, mir sowie Scott McEwan und Justus Anskinewitsch (beide Sebamed Racing Team). Auf ider Zielgeraden fuhrer wir im Sprint die weiteren Plätze aus.

Am Ende reichte es mit dem dritten Platz von Johannes und den Plätzen 13 (Sebastian Stöhr), 14 (Philipp Stratmann) und 18 (Daniel Haible) zu einem hervorragenden Platz zwei in der Team-Wertung. Gratulation an die Sieger Moritz Palm und das Sebamed Racing Team!

Unsere weiteren Platzierungen: Ronny Stober 29., Ibrahim Ibrahim 44., Niki Hoffmann 63.; Matthias Berghaus DNF

Sebastian Stöhr ist Fahrer im Team Velolease

Weitere Jedermann-Nachrichten

03.08.2026Team Strassacker: Vier Rennen - und viele Erfolge

Seit vielen Jahren zieht es das Team Strassacker traditionell Ende Juli in die "Grüne Hölle" der Eifel. Auf dem legendären Nürburgring starteten die Jungs des Teams dieses Jahr in unterschiedliche

30.07.2026Rad am Ring: Florian Christ triumphiert in der grünen Hölle

Meine Vorgabe als Team-Chef für das Rennen am Nürburgring war eindeutig: Individuelle Ziele werden dem Gesamtsieg untergeordnet. Mit einer klaren Taktik gingen wir ins Rennen, denn das Ziel war: Am

27.07.20263Rides Gravel Winterberg: Zehn Stunden Vollgas auf Schotter

Drei Tage feinste Gravel-Action im Hochsauerland: Das 3Rides-Gravel-Etappen-Rennen lockte viele ambitionierte Radsportler/innen nach Winterberg, so auch das Team Strassacker. Auch wenn die anspruchsvo

07.07.2026Maratona dles Dolomites: Über sieben Pässe musst Du fahr´n...

Die Maratona dles Dolomites zählt seit vielen Jahren zu den prestigeträchtigsten Granfondos in Europa: 138 Kilometer, 4230 Höhenmeter, legendäre Dolomiten-Pässe wie Pordoi, Sella, Grödner Joch,

01.07.2026Granfondo Livigno: Teamwork auf den schönsten Alpenpässen

167 Kilometer, 4300 Höhenmeter und sieben Pässe – nur zwei Wochen nach dem für uns recht erfolgreichen SuperGiro Dolomiti folgte mit dem Granfondo Alé Livigno für neun Fahrer des Team VeloLease

30.06.2026Tour Transalp: Finale furioso am Lago

Die letzte Etappe der Tour Transalp führte uns von Lavarone nach Riva del Garda. Mit 85 Kilometern war sie etwas kürzer als die der vorherigen Tage, hatte mit rund 1850 Höhenmetern aber noch einmal

29.06.2026Gravel Vianden: Mit Knallgas an der Our

(rsn) - Gravel boomt - das sieht man auch in Vianden in Luxemburg: Das UCI Eislek Gravel Race zieht jedes Jahr mehr Starterinnen und Starter an. Am vergangenen Sonntag ging es auf einer 37-km-Runde mi

28.06.2026Tour Transalp: Zwei Zeitfahren auf einer Etappe

Die vorletzte Etappe der Transalp führte uns gestern von Semonzo nach Lavarone. Pünktlich um neun Uhr ging es auf die 126 Kilometer lange Strecke mit fast 2860 Höhenmetern - die mit einem besondere

27.06.2026Klappt gut! Mit dem Faltrad zum Rennen

Vom 16. bis 19. Juni war die Emilia Romagna zum fünften Mal Gastgeber des "European Media Cycling Contest" (EMCC), mit Journalisten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Polen, dem Vereinigten K

26.06.2026Tour Transalp: Da capo am Monte Grappa

Nochmal, weil´s so schön war... Die fünfte Etappe der Tour Transalp führte uns gestern von Passagno nach Semonzo, rund hundert Kilo- und über 2300 Höhenmeter. Und erneut stand der Monte Grappa

25.06.2026Tour Transalp: Hitzeschlacht am Monte Grappa

Wie schon in den vergangenen Tagen hatte das Fahrerfeld auch auf der heutigen vierten Etappe mit extremen Bedingungen zu kämpfen: Bei Temperaturen von über 34 Grad waren 142 Kilometer und 3265 Hö

24.06.2026Tour Transalp: Kurz, aber knackig zur U23-Führung

Die dritte Etappe der Tour Transalp führte uns von Falcade nach San Martino di Castrozza. Mit fast 50 Kilometern und knapp 1750 Höhenmetern war die Etappe zwar kurz, hatte es aber dennoch in sich.

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
  • Keine Termine