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26.06.2026 | Nochmal, weil's so schön war... Die fünfte Etappe der Tour Transalp führte uns gestern von Passagno nach Semonzo, rund hundert Kilo- und über 2300 Höhenmeter. Und erneut stand der Monte Grappa am Programm, wieder die Schlüsselstelle des Tages.
Es waren also nochmals über 1400 Höhenmeter und zahlreiche sehr steile Rampen zu bewältigen. Damit nicht genug - Temperaturen von über 35 Grad verlangten den Fahrern alles ab.
Ab Start fuhren wir die ersten 48 km auf welligem Gelände im vorderen Feld, kontrolliert bis nach Pederobba. Dann der einzige lange Anstieg des Tages, zum Monte Grappa. Marco und ich entschieden uns früh, ihn gemeinsam zu bestreiten und unser eigenes Tempo zu fahren.
Bereits nach wenigen Kilometern am Berg musste mein direkter U23-Konkurrent Kilian Frühschütz abreißen lassen. So konnten wir uns voll auf unseren eigenen Rhythmus konzentrieren. Gemeinsam hielten wir uns in der Verfolgergruppe und arbeiteten uns Meter für Meter den Monte Grappa hinauf.
Die Steigungen waren teilweise so anspruchsvoll, dass Trittfrequenzen von lediglich rund 50 Umdrehungen pro Minute keine Seltenheit waren. Trotzdem gelang es uns, konstant zu fahren und uns in den vorderen Teilen des Felds zu behaupten. Auf der Passhöhe lagen wir auf einer Position zwischen zehn und 15 - eine starke Ausgangsposition für die Abfahrt.
Dabei konnte ich meinen U23-Konkurrenten Kilian weiter hinter mir halten, Marco wurde allerdings von ihm eingeholt. Nach der anspruchsvollen 20 km Abfahrt bis Romano Dézzelno ging es auf nur noch zwei Kilometern direkt ins Ziel.
Nach einem langen und kräftezehrenden Tag erreichten wir die Ziellinie in Semonzo erneut als zweitbestes Team. Zwar verloren wir wieder etwas Zeit auf die führende Mannschaft „Planforum Cycling Team“, konnten unseren Vorsprung auf das drittplatzierte „Team Racebaan“ aber verteidigen. Auch sie büßten heute erneut ein wenig Zeit ein, sodass sich die Abstände nur geringfügig veränderten.
Ein großes Kompliment einmal mehr an den Veranstalter der Tour Transalp für die reibungslose und perfekt organisierte Etappe.
Nun gilt es, auf den verbleibenden zwei Etappen konzentriert zu bleiben: Wir wollen meine Führung in der U23-Wertung bis zum Schluss verteidigen und gleichzeitig den zweiten Platz in der Gesamtwertung absichern.
Bis morgen!
Marvin und Marco
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