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27.04.2025 | (rsn) – Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) hat wie schon im vergangenen Jahr Lüttich - Bastogne - Lüttich (1.UWT) mit einem Solo gewonnen. 35 Kilometer vor dem Ziel des Ardennenklassikers konnte dem Weltmeister an der Redoute keiner mehr folgen. Seine beiden Verfolger Giulio Ciccone (Lidl - Trek) und Ben Healy (EF Education - Easy Post) komplettierten mit mehr als einer Minute Rückstand das Podium in Lüttich.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Tadej Pogacar (UAE - Emirates – XRG / Sieger / Zielinterview): “Es war nicht der Plan an La Redoute anzugreifen. Ich sah, dass viele Helfer nicht mehr dabei waren, wollte meine Beine probieren und schaue, ob ich einen Abstand herausfahren kann. Dann habe ich mich dazu entschieden, weiterzumachen und auch den nächsten Anstieg nach La Redoute hatte ich ein gutes Tempo. Zuerst hat Quick-Step alles kontrolliert, plötzlich waren sie weg. Ich dachte sie heben sich was für La Redoute auf, aber da war Remco nicht an meinem Rad und das war auch eine Motiviation.“
Giulio Ciccone (Lidl – Trek / Zweiter / Zielinterview): “Ich bin ohne allzu großen Druck hier angekommen, um die Wahrheit zu sagen. Es war eine anstrengende Woche bei der Tour of the Alps und ich muss sagen, ich war todmüde, als ich Lüttich erreichte. Gestern gab es nur einen Erholungstag, denn ich bin um 2:00 Uhr nachts angekommen. Viel Luft zum Verschnaufen gab es nicht. Wir sind mit einem starken Team hier gefahren und waren auch stark.“
Ben Healy (EF Education – EasyPost / Dritter / Zielinterview): “Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten unseren Plan heute, wussten, dass Tadej sowieso sein Ding macht. Er war so viel stärker als noch beim Amstel. Ich hatte gute Beine, konnte den anderen folgen. Am Ende sind ich und Giulio noch weggekommen. Wir haben alles bis zur Linie gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Podium. “
Thomas Pidcock (Q36.5 / Neunter / Zielinterview): “Er ging so früh. Normal folgt nach dem ersten steileren Stück noch ein flaches und dann geht es erst so richtig los, aber Tadej war diesmal so früh dran. Er hat mich außer Atem erwischt. Ich konnte mich nicht mehr erholen, hatte gute Beine, aber konnte nicht mehr attackieren. Das ist ein wenig enttäuschend.“
Mauro Schmid (Jayco – AlUla / Platz 22 / Zielinterview): “Ich hatte richtig gute Beine, kam aber nur ganz hinten in La Redoute rein. Oben war ich dann auf Position 15, konnte die Lücke nicht mehr schließen. In den zehn Kilometern danach habe ich zu viel getan, wo wir den Abstand zu Healy und Ciccone nicht schließen konnte. Manchmal war der Abstand im Anstieg echt klein, aber auf der Kuppe hat sich jeder angesehen und der Abstand ist wieder gewachsen. Ich kann froh sein, in dieser Gruppe gewesen zu sein, denn die letzten beiden Male kam ich bei dem Rennen nicht ins Ziel.“
Julian Alaphilippe (Tudor Pro Cycling / Platz 58 / Pressemitteilung des Teams): “Ich habe mich den ganzen Tag gut gefühlt, aber nach La Redoute war ich am Limit. Ich versuchte, mit Ciccone, Pidcock und Healy mitzuhalten und an der Côte de la Roche-aux-Faucons zu pushen, aber es war wirklich hart und ich bekam Krämpfe. Mehr ging nicht – deshalb bereue ich nichts. Es ist ermutigend, auf diesem Niveau zu sein und sich stark zu fühlen: Das Team hat großartige Arbeit geleistet. Wir blieben konzentriert, fuhren an der Spitze, und am Ende entschieden die Beine über das Ergebnis. Natürlich ist es enttäuschend, kein Topergebnis zu erzielen, besonders da der erste Teil meiner Saison fast vorbei ist. Aber ich muss geduldig bleiben. Ich habe immer alles gegeben und bin mit Herz gefahren. Manchmal sind es einfach nur die Beine.“
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