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Tobias Lund Andresen (Decathlon - CMA CGM) wurde aus dem Feld heraus Sechster. Hinter ihm landeten Laporte und Gianni Vermeersch (Red Bull - Bora - hansgrohe). Pedersen musste sich mit Rang neun begnügen. Zehnter wurde der Italiener Matteo Trentin (Tudor). Damit verabschiede ich mich von der EX Saxo Classic. Alles Weitere aus dem Profiradsport gibt es hier.
Dann schauen sie sich plötzlich an, nehmen raus, und van der Poel nutzt das für eine letzte verzweifelte Beschleunigung. Er rettet sich vor Strand Hagenes, Vermeersch, Dewulf und Abrahamsen ins Ziel.
Auf Biegen und Brechen - Höchstspannung. Sie kommen an ihn heran, am Teufelslappen. Van der Poel blickt sich um...er weiß, dass es eng wird.
Noch 5 Sekunden für van der Poel. Aber auch nur noch 2000 Meter bis ins Ziel. Das Feld kommt nicht zurück. 35 Sekunden beträgt der Abstand.
Hierüber wird VdP kaum erfreut gewesen sein:
??5-Seconds ???? Fame!????????
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) March 27, 2026
???????? E3 Saxo Classic 2026?????? Friday, March 27th
???? Harelbeke ????
???? 209 km@E3SaxoClassic #E3SaxoClassic #Harelbeke #Oudenaarde #Katteberg #OudeKwaremont #Kapelberg #Paterberg #Cobblestones pic.twitter.com/Vz4zv1kB4x
Die Verfolger ziehen voll durch, und sie dezimieren den Anstand auf unter 10 Sekunden. Noch 4000 Meter bis zum Ziel. Das Peloton hat 34 Sekunden Rückstand.
Nur noch 18 Sekunden aufs Quartett und 38 Sekunden zum Feld. Das ist hier noch nicht durch, zumal die direkten Verfolger van der Poel auf einer langen Geraden bereits in Sichtweite haben. Und der muss im Flachen aus dem Sattel gehen. Das ist ungewöhnlich.
Jeweils zwei Helfer von Groupama und von den Roten Bullen jagen van der Poel und das Quartett dahinter. Es setzt leichter Regen ein. Noch 10.000 Meter und 50 Sekunden zwischen Geld und Spitze. 25 Sekunden für Vermeersch und Co.
Groupama - FDJ und Red Bull - Bora - hansgrohe übernehmen im Pulk die Kontrolle. Der Rückstand beträgt eine Minute. Das Quartett hinter dem Solisten hat noch 28 Sekunden aufzuholen.
Van der Poel mit Pflaster auf dem Pflaster:
??????? #MathieuvanderPoel riding away to glory! ????
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) March 27, 2026
???????? E3 Saxo Classic 2026?????? Friday, March 27th
???? Harelbeke ????
???? 209 km@E3SaxoClassic #E3SaxoClassic #Harelbeke #Oudenaarde #Katteberg #OudeKwaremont #Kapelberg #Paterberg #Cobblestones pic.twitter.com/fyPEtC45x8
Van der Poel mit Pflaster auf dem Pflaster:
??????? #MathieuvanderPoel riding away to glory! ????
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???????? E3 Saxo Classic 2026?????? Friday, March 27th
???? Harelbeke ????
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Auch Dewulf hilft hinten wieder mit. Van der Poel war eben am Begleitwagen und bekam ein Gel - auf den letzten Kilometern. Sein Sportlicher Leiter redete intensiv auf ihn ein, als seien sie sich bei Alpecin der Sache noch nicht ganz sicher.
Jasper Stuyven greift nochmal an. Klar, es geht hier auch um die weiteren Plätze und ums Prestige. Aber der Belgier kommt nicht so richtig weg. Im Quartett beschwerte sich Vermeersch eben, dass er die meiste Zeit im Anstieg allein die Pace machen musste. Aber das zeigte Wirkung: nur noch 33 Sekunden Vorsprung für van der Poel.
Mit dem Tiegemberg nimmt der Spitzenreiter den letzten Anstieg des Tages in Angriff. An den Abständen hat sich wenig verändert. Jetzt geht es flach ins Ziel, der Wind weht offenbar meist von hinten.
Pedersen versucht es nochmal, aber er kommt nicht weg. Auch, weil die Helfer von Alpecin alles neutralisieren. Van der Poel liegt 45 Sekunden vor dem Quartett und 1:10 vor dem Feld.
Stan Dewulf liegt nur noch hinten drauf - wer will es ihm verübeln? Der Belgier ist seit rund 130 Kilometern als Ausreißer unterwegs.
Per Strand Hagenes (Visma - Lease a Bike), Florian Vermeersch (UAE - Emirates - XRG) und Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) fahren zu Dewulf hin. Dieses Quartett hat 55 Sekunden Abstand nach vorn. Das Feld liegt 1:05 Minuten hinter van der Poel.
Und als Morgado es mit einem Konter probierte:
Moving on the Kwaremont! ????
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) March 27, 2026
António Morgado attacks from the main peloton at E3 Saxo Classic! pic.twitter.com/KOlCt6BchH
Als VdP die Spitzengruppe einholte:
?? Quick Update • 48 km to ????
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) March 27, 2026
???????? E3 Saxo Classic 2026?????? Friday, March 27th
???? Harelbeke ????
???? 209 km@E3SaxoClassic #E3SaxoClassic #Harelbeke #Oudenaarde #Katteberg #OudeKwaremont #Kapelberg #Paterberg #Cobblestones #Cobble pic.twitter.com/ajKHFTMAgN
Dewulf hat 35 Sekunden Rückstand zum Solisten an der Spitze. Das Feld hat 1:10 Minuten Abstand. Morgado und Bytröm sind gestellt. Es geht nochmal den E3 Col Kamemelbeekstraat hinauf.
Byström hängt sich n Morgados Hinterrad, nachdem er eingeholt wurde. Mads Pedersen attackiert selbst, del Grosso ist wieder im Bilde. Auch Christophe Laporte (Visma - Lease a Bike) ist mitgegangen. Dieses Trio wird eingeholt. Morgado und Bytröm befinden sich knapp vor dem Feld.
Im Oude Kwaremont vergrößert van der Poel den Vorsprung zu Peloton weiter. 1:15 Minuten sind es schon. Dewulf befindet sich noch immer mit 20 Sekunden Rückstand in der "Verfolgung". Antonio Morgado (UAE - Emirates - XRG) attackiert aus der Hauptgruppe heraus.
Während einer der aktuellen großen Stars einem weiteren Saisonsieg entgegenfliegt, hat ein anderer großer Star bereits einen Erfolg gefeiert am heutigen Tag: Jonas Vingegaard siegte bei der Katalonienrundfahrt.
Für den Moment arbeiten die frühen Ausreißer noch mit dem Rekord-Crossweltmeister zusammen. Es geht hinein in den Paterberg. Da dürfte sich van der Poel aller Begleiter entledigen. Und genau so kommt es. Dewulf bleibt eine Weile dran, doch dann geht van der Poel aus dem Sattel und hängt auch den Decathlon-Mann ab.
Tronchon fährt vorn alles, was er hat, beißt auf die Zähne, doch oben am Kapelberg hat van der Poel den Anschluss an die sechs Kollegen geschafft. Ein Septett an der Spitze - mit 50 Sekunden Vorsprung zu Tratnik und 1:08 Minuten zum Feld.
Soudal - Quick Step übernimmt die Kontrolle im Peloton. 1:10 Minuten beträgt der Abstand zur Spitze. Van der Poel hat noch 20 Sekunden gutzumachen. Tratnik wird mit 55 Sekunden angegeben.
Tratnik probiert es noch einmal, diesmal als Solist. Der nächste Anstieg ist der Kapelberg. Das ist die 12. der 16. Steigungen. Danach folgen Paterberg und Oude Kwaremont.
Die sieben Verfolger um Planckaert und Theuns 53 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Von einem weiteren Septett mit Vermeersch, del Grosso und Laurence Pithie (Red Bull - Bora - hansgrohe). Auch Jasper Stuyven (Soudal - Quick Step) ist dort. Aber der Rest des Pulks kommt nun auch wieder zurück. Damitb ist die Luft erneut raus. 1:10 Minuten Rückstand hat diese erste Hauptgruppe zur Spitze, van der Poel hat 25 Sekunden Abstand.
Es gehen immer wieder Attacken aus der Hauptgruppe - doch dann sind sich die neu versammelten Fahrer nicht einig. Auch weil in diesem Moment zum Beispiel Tibor del Grosso (Alpecin - Premier Tech) als Bremsklotz mitgeht. Aktuelle Abstände: 40 Sekunden Rückstand für van der Poel nach vorn, das Septett dahinter hat 1:30 Minuten Rückstand, das Feld 1:40 Minuten.
Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) attackiert. Da sitzt Florian Vermeersch am Hinterrad. Auch ein Fahrer von Red Bull hat es dorthin geschafft. Nur geht die Lücke zu den übrigen Verfolgern geht gar nicht richtig auf.
Swift wurde gerade vom Pulk eingeholt. Offenbar hat Ineos ihn zurückbeordert, damit er dort Tempo machen kann. Aber das ist wohl alles Makulatur. Bereits eine Minute liegt zwischen der Hauptgruppe und van der Poel. Jetzt reißt hinten allerdings UAE im Eikenberg das Tempo hoch. Van der Poel muss wiederum auch noch 43 Sekundne zum Sextett zufahren.
Im Feld kommt es zum Stillstand. Lidl - Trek hat immerhin Theuns vorn im Geschehen. Bei den Verfolgern forciert van der Poel abermals und distanziert alle Begleiter. Damit ist Theuns nicht mehr im Geschehen dabei...
Kurz vorm Boigneberg, der zehnten von 16 Hellingen, kommt es zum Zusammenschluss, sodass Topfavorit van der Poel mit Planckaert einen Helfer bei sich und Pedersen bereits distanziert hat. 1:30 Minuten beträgt der Abstand der Neunergruppe nach vorn, das Feld hat zwei Minuten Rückstand.
Tim van Dijke (Red Bull - Bora - hansgrohe) attackiert im Taaienberg, van der Poel geht recht locker mit. Dieses Duo ist allein vorn. Ein Quartett dahinter mit Matteo Trentin (Tudor) befindet sich in der Verfolgung, wird aber wieder von der Hauptgruppe gestellt.
Soudal - Quick Step übernimmt die Spitze der Hauptgruppe. Sie haben Reinderink vorn dabei, doch das ist nicht der Mann fürs Klassement dieses Teams.
Jetzt geht es den Taaienberg hinauf, der ist unten rein extrem steil. Die sechs Spitzenreiter haben 1:45 Minuten Vorsprung zur Gruppe Planckaert/Hoole und 2:15 zu Garcia Cortina. Das feld liegt bei 2:35 Minuten.
Der Moment, als Kielich die Verfolgergruppe initiierte:
???????????? | We zitten binnen de laatste 100 kilometer, wat maar één ding betekent: het gaat beginnen in deze E3 Saxo Classic! ???????? #cycling
— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) March 27, 2026
Wielrennen ???? HBO Max pic.twitter.com/aGD5MQHMnR
Vermeersch kommt im Anstieg zum Kortekeer wieder ans Ende des Pulks. Dort hat sich Ican Cortina Garcia (Movistar) nach vorn verabschiedet. Derweil ist die heutige Etappe der Rundfahrt Coppi e Bartali mit einem überraschenden Sprintergebnis zu Ende gegangen.
Defekt bei Florian Vermeersch (UAE - Emirates - XRG) hat einen Defekt, offenbar ist die Schaltung im Eimer. Er bekommt ein neues Rad und jagt dem Feld hinterher. Es sind noch 200 Meter bis zum Kortekeer. Zwei Minuten beträgt der Abstand des Septetts zur Spitze, das Peloton liegt 2:25 Minuten zurück.
Jetzt wurden Renard-Haquin, Flynn und Kminek von Tratnik und Honoré eingeholt. Dieses Quintett liegt 25 Sekunden hinter dem Planckaert/Hoole-Septett. Doch das Peloton hat nicht viel Abstand - nur etwa fünf Sekunden zur Tratnik/Honoré-Gruppe. Decathlon übernimmt dort die Kontrolle.
Die beiden Picnic - PostNL-Profis in der Verfolgergruppe fallen zurück. Für dieses Team ist das bislang ein gebrauchter Tag. Auch Kminek ist weg. Sieben Mann in der Verfolgung des Sextetts mit Durbridge, Byström und Co. Und dahinter haben sich mehrere Gruppen gebildet, die aber großteils wieder zusammenlaufen. Eine Art Gruppetto mit Tempobolzer Dillier ist aber offenbar endgültig abgehängt.
Über den Kopfsteinpflasterabschnitt Keuzelingsstraat geht es noch zum Oude Kwaremont, der damit von der Seite in Angriff genommen wird, die sonst die Abfahrt bildet. Aus dem Feld greift Jan Tratnik (Red Bull - Bora - hansgrohe) an. Er nimmt Mikkel Honoré (EF Education - EasyPost) mit. Es setzen aber weitere Fahrer nach, unter anderem von Lotto - Intermarché und Lidl - Trek).
Kielich, Edward Planckaert (Alpecin - Premier Tech), Dan Hoole (Decathlon - CMA CGM), Connor Swift (Ineos Grenadiers), Edward Theuns (Lidl - Trek), Anthony Turgis (Totalenergies) und Pepijn Reinderink (Soudal - Quick Step) sind die Ausreißer vom E3 Col. Sie haben Renard-Haquin, Flynn und Kminek eingeholt. Der Rückstand nach vorn beträgt 2:50 Minuten. Das Feld liegt 3:30 Minuten zurück.
Im hinteren Teil des Feldes kam es zu einem Stau, möglicherweise wegen des Gedränges auf schmaler Straße. Oder es gab irgendwo einen Sturz.
Die Verfolger werden wohl in Kürze gestellt. Der Vorsprung zum Pulk beträgt nur noch 40 Sekunden. Und jetzt greift Timo Kielich (Visma - Lease a Bike) an. Es gehen aber direkt die sechs Fahrer mit - auch jeweils ein Helfer von Alpecin und Lidl - Trek.
Bis zu 18 Prozent beträgt die Steigung im E3 Col. Da könnte das Sextett durchaus zerfallen, oder zumindest ein oder zwei der sechs Fahrer könnten zurückfallen. Vorhin hatte bei den Verfolgern schon Renard-Haquin seine Probleme.
Durbridge wirkte am Ende des bis zu 9 Prozent steilen und teils mit Kopfsteinpflaster versehenen Anstiegs etwas müde. Das kann aber auch nur eine Momentaufnahme gewesen sein. Nächste topographische Schwierigkeit: Der E3 Col - Kamemelkbeekstraat. Insgesamt sind 16 Hellinge zu bewältigen. Hier gibt es die ausführliche Streckenbeschreibung.
In der Anfahrt zum Oude Kruisberg, der vierten Steigung des Tages, hat das Sextett 3:30 Minuten Vorsprung aufs Feld, wo Alpecin weiter Tempo macht. Das Trio steckt dazwischen mit 1:55 Minuten Abstand nach vorn.
Kurze Zwischen-Information: In einer hektischen Startphase mit vielen Angriffen gelang Bastien Tronchon (Groupama – FDJ), Nickolas Zukowsky (Pinarello – Q36.5) und Michiel Lambrecht (Flandern – Baloise) nach rund 35 Kilometern der entscheidende Vorstoß. Eine knappe halbe Rennstunde später schafften Stan Dewulf (Decathlon – CMA CGM), Luke Durbridge (Jayco – AlUla) und Sven Erik Byström (Uno-X Mobility) den Sprung nach vorn. Das Feld ließ diese Gruppe bald gewähren, doch Henri-Francois Renard-Haquin, Sean Flynn (beide Picnic – PostNL) und Vojtech Kminek (Burgos - Burpellet BH) setzen aktuell noch zu dritt nach. Silvan Dillier (Alpecin - Premier Tech) führt das derzeit 3:10 Minuten hinter der Spitze liegende Feld an. Das Trio liegt 1:15 hinter der Sechser-Gruppe.
Herzlich willkommen zum nächsten großen Klassiker dieses Frühjahrs! In Belgien greifen Mathieu van der Poel und Mads Pedersen wieder ins Renngeschehen ein und die 68. E3 Saxo Classic dürfte auf einen Zweikampf dieser beiden Topfavoriten hinauslaufen. Doch Überraschungen sind auf so herausforderndem Terrain wie heute über 208 Kilometer mit steilen Rampen und Kopfsteinpflaster rund um Harelbeke immer möglich!
Wir sind hier im Liveticker ab 15:15 Uhr im Renngeschehen dabei!