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22.05.2026 | (rsn) - Jonas Vingegaard und einige seiner Teamkollegen bei Visma – Lease a Bike hatten rund um den Ruhetag am Montag mit leichten Erkältungssymptomen zu kämpfen, sollen laut eigener Aussage inzwischen aber darüber hinweg sein. Das haben sowohl der zweifache Tour-de-France-Sieger selbst, als auch Vismas Sportlicher Leiter Jesper Morkov bestätigt.
"Ja, wir hatten etwas Husten und ein Kratzen im Hals bei einigen Jungs, aber es scheint alles wieder gut zu sein", bestätigte Morkov einen entsprechenden 'Verdacht' des dänischen Senders TV2 am Donnerstag und gab auch zu: "Ja, er (Vingegaard) war auch dabei."
Vingegaard selbst äußerte sich schließlich ebenfalls zu der Thematik und versuchte gleichzeitig, der Konkurrenz eventuell aufkeimende Hoffnung zu nehmen: "Wir haben nicht versucht, irgendwas zu verstecken. Es hat vor dem Ruhetag angefangen und nach dem Ruhetag habe ich mich schon besser gefühlt", erklärte er nun am Freitagvormittag vor dem Start der 13. Etappe in Alessandria am Eurosport-Mikrofon und grinste: "Wenn jemand glaubt, er kann die Info jetzt für irgendetwas nutzen, soll er es probieren. Aber ich bin wieder auf meinem normalen Level."
Auf erneute Nachfrage von Eurosport-Reporter Anders Mielke, ob er wieder bei 100 Prozent sei, sagte der Mann im Blauen Trikot des besten Bergfahrers dieser 109. Italien-Rundfahrt: "Natürlich spüre ich es noch ein bisschen, aber es beeinträchtigt mich nicht auf dem Rad. Da fühle ich mich bei 100 Prozent, ja."
Am Samstag steht im Aostatal die schwere 14. Etappe mit einer harten Bergankunft in Pila auf dem Programm. Dort wird der nächste große Schlagabtausch im Kampf ums Rosa Trikot erwartet. Vingegaard aber wollte daran am Freitagvormittag noch keine Gedanken verschwenden.
"Auch heute wird ein ziemlich hartes Finale – also liegt der Fokus erstmal darauf", sagte er mit Blick auf die Ankunft in Verbania am Lago Maggiore, wo es innerhalb der letzten 20 Kilometer noch über eine knapp fünf Kilometer lange und rund sieben Prozent steile Steigung hinauf nach Ungiasca geht, die zu Attacken einladen könnte.
Wirklich nervös schien der Däne vor diesem Teilstück aber nicht zu sein. Im Gespräch mit Mielke scherzte er, als ihn sein Landsmann auf sein in Camouflage gehaltenes Nasenpflaster ansprach: "Ich versuche, mich zu verstecken. Ich will heute in die Ausreißergruppe und so versuche ich, da unbemerkt reinzukommen."
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