--> -->
In diesem Moment kommt auch das Peloton geschlossen mit einem Abstand von 13 Minuten ins Ziel. Wir blicken zum Ende auf die Attacke von Bettiol, die entscheidend für seinen Sieg heute war. Damit darf ich mich für heute von Ihnen verabschieden und bedanke mich über das Interesse.
Der letzte Platz am Podium geht in einem Sprint einer vierköpfigen Gruppe an Jasper Stuyven. Mit 44 Sekunden Rückstand kommen auch Valgren, Donovan und Kench auf den Positionen vier, fünf und sechs ins Ziel. Die letzten Plätze in den Top Ten gehen an Bjerg, Busatto, Hoelgaard und Sevilla.
Bettiol kommt ins Ziel und gewinnt seine zweite Etappe im Rahmen einer Giro-Etappe. Nach 2021 jubelt er heute in Verbania über diesen Sieg. Mit 25 Sekunden Rückstand rollt Leknessund als Zweiter ins Ziel. Bettiol wird nach der Ziellinie sofort von seiner Familie herzlich empfangen.
Es scheint alles klar zu sein für den nächsten italienischen Etappensieg bei diesem Giro. Noch drei Kilometer bis zur Ziellinie und weiterhin beträgt der Abstand 20 Sekunden. Hinter Leknessund fahren Kench und Valgren gemeinsam. Eventuell könnten die zwei noch mal an den Norweger herankommen. Das Peloton erreicht die Bergwertung in Ungiasca. Hier wurden keine Attacken gesetzt. Der Kampf um das Rosa Trikot wird auf morgen vertagt.
Bettiol nimmt in der Abfahrt viel Risiko und hält den Abstand bei 20 Sekunden. Es sieht alles sehr gut aus für den nächsten Etappensieg der Mannschaft XDS - Astana.
Mit dieser Attacke hat er nun einen Abstand von 20 Sekunden auf Leknessund herausgefahren. Er befindet sich gerade in der Abfahrt, zehn Kilometer vor dem Etappenziel in Verbania. Das Peloton befindet sich unterdessen erst im Anstieg. Hier passiert im Kampf um die Gesamtwertung zunächst nichts.
Bettiol setzt eine Attacke kurz vor der Bergwertung und fährt an Leknessund vorbei. Beim Norweger ist Schicht im Schacht. Das war ein fantastischer Antritt des Italieners.
Leknessund setzt eine Konterattacke und schafft es, eine kleine Lücke auf seine Verfolger aufzumachen. Bettiol fährt an zweiter Position. Dahinter scheint es für Kench und Valgren sehr schwer zu werden, wieder heranzufahren. Ein Kilometer ist es noch bis zur Bergwertung.
Der RB-Kilometer ist heute Nebensache. Es geht nur um den Etappensieg und hinter Kench haben sich Bettiol und Valgren positioniert. Bjerg, Aerts, Warbasse, Maestri, Holgren bekommen Probleme. Nun lanciert Kench auch die Attacke. Nur noch Bettiol, Leknessund und Valgren sind am Hinterrad de Neuseeländers.
Jetzt beginnt die Steigung zur zweiten Bergwertung nach Ungiasca. 13 % maximale Steigung auf den letzten Metern warten auf die Fahrer. Insgesamt ist die Kletterpassage 4,7 Kilometer lang. Groupama fährt weiter an der Spitze und setzt alle Karten auf Josh Kench, denn Jacobs hat jetzt an Axel Huens übergeben.
Johan Jacobs führt die Spitzengruppe zur Bergwertung in Bieno (4. Kat.). Sevilla fährt kurz zuvor in die erste Position und nimmt damit drei Punkte im Kampf ums Bergtrikot mit. Dahinter rollen Jacobs und Maestri über die Linie.
Jetzt geht es hinein in den Anstieg und noch werden keine Attacken gefahren. Ich bin sehr darauf gespannt, wer als Erster etwas versucht. Groupama - FDJ United, die mit drei Fahrer vertreten sind übernehmen einmal die Tempoarbeit.
Die Spitzengruppe beginnt in Kürze den ersten Anstieg nach Bieno. 2,4 Kilometer mit 5,7 % stehen an, und hier könnte bereits eine kleine Vorentscheidung fallen. Das Peloton hingegen liegt knapp zehn Kilometer weiter hinten. 11:20 Minuten beträgt aktuell der Abstand.
Genau so kommt es auch. Sevilla gewinnt diesen Sprint und kommt damit dem Führenden in dieser Sonderwertung auf 12 Punkte nahe. Manuele Tarozzi (Bardiani - CSF - 7 Saber) hat 60 Punkte gesammelt, Sevilla nun 48 Zähler.
Die Spitzengruppe fährt weiterhin harmonisch zusammen und befindet sich nun drei Kilometer vor dem Zwischensprint in Stresa. Hier wird wohl Sevilla versuchen, die 12 Punkte zu gewinnen, denn er hat in der gesonderten Zwischensprintwertung bereits 36 Punkte am Konto.
Wieder nichts mit einem Etappensieg wird es für die Mannschaft Lidl - Trek. Sie haben es während dieser Rundfahrt schon mehrfach versucht, doch weder Giulio Ciccone noch Jonathan Milan konnten einen Sieg einfahren. Auch am gestrigen Tag hat es nicht wie gewünscht geklappt. Einen kurzen Rückblick lesen Sie hier.
Bald erreichen die Fahrer das südliche Ufer des Lago Maggiore. Etwas mehr als 50 Kilometer sind es noch bis zum Etappenziel. Bald ist also Schluss mit Ruhephase und das Finale der Etappe beginnt. Dazu muss man aber auch sagen, dass das Fahrerfeld keinesfalls langsam unterwegs ist. Leichter Rückenwind hilft hier wohl auch mit.
Quer durch die gefluteten Reisfelder des Piemont sind die Profis heute unterwegs. Bei traumhaften Wetterbedingungen zeigen auch die Fotografen ihr Können. Hier eine kleine Auswahl der besten Bilder dieser ruhigen Phase des Rennens, in der der Abstand nun die 10-Minuten-Marke erreicht hat.
worth it.#GirodItalia https://t.co/cf9ZESfDBq pic.twitter.com/yUuPGZU8sQ
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 22, 2026
Francesco Busatto hat aufgrund eines technischen Problems für kurze Zeit den Anschluss an die Spitzengruppe verloren, kommt aber in diesem Moment wieder zurück.
Die Streckenführung der heutigen Etappe führt weiterhin Richtung Norden und wird erst in den letzten 30 Kilometern etwas anspruchsvoller. Am Lago Maggiore angekommen, wird zunächst in Stresa eine Sprintwertung abgenommen. Dann folgt das Finale mit zwei Anstiegen. Zuerst wird eine Bergwertung in Bieno (4. Kat.) abgenommen, ehe der Anstieg nach Ungiasca (3. Kat.) beginnt. Am Fuße der 4,7 Kilometer langen Steigung bei 7 % im Schnitt wird er RB-Kilometer abgenommen. Danach geht es mit einer Abfahrt zurück an den Lago Maggiore ins Ziel nach Verbania. Lokalmatador Filippo Ganna (Netcompany - Ineos) wäre heute auch gerne in der Spitzengruppe gewesen, wenn es in seine Heimatstadt geht.
Der Abstand der Spitzengruppe ist im Moment auf fast zehn Minuten angewachsen, und damit ist ganz klar, dass einer der 15 Fahrer in der Spitzengruppe heute gewinnen wird. Der belgische Profi Toon Aerts von der Lotto-Intermarché-Mannschaft war am gestrigen Tag bereits knapp dran, denn er gewann den Sprint hinter Etappensieger Alec Segaert. Obwohl die belgische Mannschaft nach einem zirkulierenden Magen-Darm-Virus und eines Sturzes von Lennart van Eetvelt nur noch zu viert unterwegs ist, machen sie das Beste daraus. Der deutsche Teamkollege Jonas Rutsch gab meinem Kollegen von RSN heute Morgen am Start in Alessandria ein Interview.
Das Tempo ist aber trotz der nun geklärten Rennsituation weiter hoch, um die 50 km/h nach zwei Rennstunden. Das flache Terrain bei breiten, flachen Straßen ist ideal dafür, mit flotter Fahrt geht es gen Norden.
???? idea 1: what the duck
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 22, 2026
???? idea 2: he's having a quacking time #GirodItalia pic.twitter.com/hftiBqecNh
Auch tierische Zuschauer gibt es beim Giro und die Ente erkennt auch, dass das Peloton bei hohen Temperaturen etwas gemütlicher unterwegs ist.
Mittlerweile ist der Abstand auf über neun Minuten angewachsen, die 15 Ausreißer werden also den Tagessieg heute unter sich ausmachen. Neben dem Kampf um diesen Erfolg wird im Finale aber auch spannend, ob die Favoriten die steile Rampe kurz vor Ziel zur Attacke nutzen werden.
Entlang der Reisfelder rollen Ausreißer und Feld nun dahin, ruhige Rennsituation inzwischen. Der Abstand bleibt konstant, Team Bahrain kontrolliert nur, eine Verfolgungsarbeit ist das nicht.
Die 15 Fahrer in der Spitzengruppe in der Übersicht:Johan Jacobs, Axel Huens und Josh Kenc (Groupama), Mark Donovan (Pinarello), Jasper Stuyven (Soudal), Mirco Maestri und Diego Sevilla (Polti), Larry Warbasse (Tudor), Mikkel Bjerg (UAE), Andreas Leknessund und Markus Hoelgaard (Uno-X), Alberto Bettiol (Astana), Francesco Busatto (Alpecin), Michael Valgren (EF) sowie Toon Aerts (Lotto).
Das Feld liegt mittlerweile fast sieben Minuten zurück, Team NSN hat dort die Arbeit eingestellt und Bahrain führt das Peloton für Gesamtspitzenreiter Eulalio an.
An der Spitze sind 15 Fahrer aus 11 Teams vertreten, mit dabei ist der Schweizer Johan Jacobs zusammen mit zwei Teamkollegen vom Groupama-Rennstall. Einer davon ist Josh Kench, der Neuseeländer ist mit 20:50 Minuten Rückstand der beste der Ausreißer in der Fluchtgruppe.
Neben dem Groupama-Trio sind noch zwei Teams vorne doppelt vertreten, UNO X und Polti, alle anderen Ausreißer sind Einzelkämpfer.
So, jetzt ist die Rennsituation nach wilder Anfangsphase geklärt: Das Feld liegt rund dreieinhalb Minuten hinter der Spitzengruppe des Tages, dort haben sich 15 Fahrer nun zusammengeschlossen.
Vier Verfolger kämpfen weiter als Verfolger hinter der Spitzengruppe mit elf Fahrern um den Anschluss und kommen tatsächlich noch näher.
Die zwei ersten Gruppen an der Spitze kommen jetzt zusammen, damit dort elf Fahrer gemeinsam unterwegs. Entsprechend schwerer wird es jetzt für die verbliebenen Verfolger dahinter, den Sprung dorthin noch zu schaffen.
Im Feld wird jetzt wieder Tempo aufgenommen, Team NSN ist nicht an der Spitze vertreten und drückt aufs Gas.
Jetzt riegelt Team Visma im Feld die Attacken ab und der Abstand zum Peloton steigt. Damit kämpfen nun vorne mehrere Grüppchen um ihre Chance, schließen sich aber noch nicht zusammen. Rund 15 Fahrer sind über die lange Gerade verteilt in der Tempoarbeit.
Keiner der Angreifer ist in der Gesamtwertung eine Gefahr, deutsche Fahrer suchen wir in den Grüppchen leider vergeblich.
Weiter kommt das Rennen nicht zur Ruhe, eine kleine Gruppe wird von einem Verfolgerfeld gejagt, dann folgt schon das Feld - alles innerhalb von 30 Sekunden. Afonso Eulalio im Rosa Trikot musste das Rad wechseln, ist nun aber wieder im Feld.
Noch hat sich keine Gruppe erfolgreich absetzen können, "local hero" Ganna hat es schon versucht und lässt auch nicht locker, aber er gibt weiter viel Bewegung an der Spitze des Rennens mit Attacken und Kontern.
Start frei zur 13. Giro-Etappe und sofort starten die Attacken, viele Teams wittern heute eine Chance bei der "Heimetappe" von Zeitfahr-Superstar Filippo Ganna. Für die Sprinter ist das Finale mit dem steilen Anstieg kurz vor Ziel zu hart, entsprechend offen ist die Favoritenfrage heute, viele Fahrer rechnen sich als Ausreißer etwas aus!
Ciao und hinein in diese 13. Etappe am Freitag: Bei bestem Wetter stehen die Fahrer bereit zum Start, wie immer mit den Trägern der Sondertrikots in der ersten Reihe. Knapp neun Kilometer sind nun erst einmal neutralisiert zu absolvieren, dann folgt der scharfe Start.
Herzlich willkommen zum Liveticker des Giro d`Italia 2026 - heute mit der 13. Etappe. Obwohl es über 189 Kilometer von Alessandria nach Verbania sehr flach dahingeht, dürfte es nicht zum Massensprint kommen, denn: 25 Kilometer vor dem Ziel stehen zwei Bergwertungen an. Gut möglich, dass sich das Peloton dabei aufsplittet. Für Filippo Ganna vom Team NetCopmany-Ineos wird es ein spezieller Tag, schließlich endet die Etappe in seiner Heimatstadt Verbania.
Um 12:40 Uhr beginnt die Etappe, vom Start an halten wir Euch hier mit den wichtigsten Infos auf Stand, bevor wir ab 15:00 Uhr voll in den Ticker einsteigen.