“Kein Dilemma“ bei Tour Auvergne-Rhone-Alpes

Ayuso oder Skjelmose? Lidl - Trek hat das Podium im Visier

Von Jens Claussen

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Im Mannschaftszeitfahren der 3. Etappe der Tour Auvergne harmonierten Juan Ayuso und Mattias Skjelmose hervorragend miteinander. | Foto: Cor Vos

11.06.2026  |  (rsn) – Bei der 78. Tour Auvergne-Rhone-Alpes (2.UWT) schlägt auf der heutigen  6. Etappe von Saint-Vulbas zur Bergankunft in Crest-Voland - der ersten von dreien in Folge - die Stunde der Favoriten. Dazu gehört neben Jungstar Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM), Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike), Kévin Vauquelin und Oscar Onley (Netcompany - Ineos) auch das Lidl-Trek-Duo Juan Ayuso und Mattias Skjelmose.

Beide weisen jeweils nur 47 Sekunden Rückstandgegenüber dem Gesamtführenden Alex Baudin (EF Education – EasyPost) auf und befinden sich damit in Schlagdistanz zum Gelben Trikot.

Von einer Rivalität mit Skjelmose wollte Ayuso nichts wissen und bezeichnete solche Fragen in einem Interview mit CyclingPro.net sogar als "lächerlich. Wir sind beide Teamkollegen, wir sind beide hier, um uns gegenseitig zu helfen, und wer am stärksten ist, wird dann das Ergebnis liefern. Ich sehe da kein Dilemma“, betonte der Spanier, der nach seinem vorzeitigen und konfliktträchtigem Abschied von UAE seit Anfang 2026 das Trikot von Lidl - Trek trägt.

 

Bereits im Teamzeitfahren der 3. Etappe, in dem er Seite an Seite mit Skjelmose das Ziel erreichte, zeigten die beiden Kapitäne ein starke und harmonische Vorstellung und machten Boden im Gesamtklassement gut. “Wir liegen auf den Plätzen 5 und 6 in der Gesamtwertung, was ein gutes Zeichen für das Wochenende ist. Aber dieses Rennen ist in den letzten drei Tagen super hart“, wollte der Gewinner der diesjährigen Algarve-Rundfahrt (2.Pro) keine Prognosen dazu abgeben, wie die Tour-Generalprobe ausgehen könnte.

Auch Skjelmose dachte weniger an seine eigenen Ambitionen, sondern eher an die der Mannschaft, als er gegenüber dem dänischen Sender TV2 sagte: "30 Sekunden (der Rückstand im Teamzeitfahren, d. Red.) sind am Ende nichts, und ich denke immer noch, dass wir im Klassement ein wirklich gutes Ergebnis erzielen können. Ich sehe uns am Ende einen Podiumsplatz mit nach Hause nehmen."

Ob er oder Ayuso für diesen wird sorgen können, ließ auch der Zweite des diesjährigen Amstel Gold Race (1.UWT) offen. "Ob es Juan oder ich sein wird, weiß ich nicht, aber ich bin ziemlich zuversichtlich, wie wir ins Schlusswochenende gehen werden. Es sollte gut werden“, sagte der 25-Jährige.

Eine gute Bilanz bei der Tour-Generalprobe kann Lidl - Trek aber bereits jetzt vorweisen - schließlich gewann der US-Amerikaner Quinn Simmons die 4. Etappe aus einer Ausreißergruppe heraus und sorgte damit für den 12. Saisonsieg des seit dieser Saison mit einer deutschen Lizenz ausgestatteten Teams.

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