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10.12.2017 | Kälte? Schnee? Nässe? Matsch? Jetzt im Winter gibt es viele Tage, die nicht gerade zum Rennradfahren einladen. Bei solchen Bedingungen kommt es allerdings auch garnicht darauf an, unbedingt auf dem Rad zu sitzen...
Viele Rad-Profis betreiben im Winter hauptsächlich
Alternativ-Sportarten - und das ist garantiert auch für uns "Freizeit-Marathonisti" das Richtige. Es bietet sich an, Abwechslung ins Training zu bringen, und Ausgleichssportarten zu forcieren.
Langlaufen und Skitourengehen sind in schneereichen Gegenden perfekte Alternativen.
Wo kein Schnee liegt, schnürt man die Joggingschuhe, und läuft eine Runde. Wichtig: Der Puls sollte im Grundlagenbereich bleiben. Aber gelegentlich schadet ein bisschen Intensität auch im Winter nicht: Ruhig zwei bis drei Mal je Trainingseinheit den Puls nach oben treiben.
Langlauf-Einheiten dürfen gern auch mal zwei Stunden
dauern; eine Skitour ist meist deutlich zeitintensiver. Wichtig: Immer auf ausreichend Regeneration achten - und vor allem die Gymnastik vor- und nachher nicht vergessen!
Jetzt ist die Zeit, um radspezifische Defizite im Bewegungsapparat auszugleichen. Zwei bis drei Mal die Woche 20 Minuten Stabilisations-Übungen helfen euch über die Saison (Tips dazu unter dem Link hier unten).
Es ist durchaus ausreichend, wenn ihr das Rennrad
Anfang März aus dem Keller holt. Kleinere Runden auf dem Crosser oder dem Moutainbike können aber auch im Winter Spaß machen...
Sportliche Grüße,
euer Paco
Peter "Paco" Wrolich, geboren 1974 in Klagenfurt in Kärnten, war von 1999 bis 2010 Profi bei den Teams Gerolsteiner und Milram. Seitdem engagiert er sich stark für den Radsport in seiner Heimat, war Präsident des Radsportverbands, und ist "Radsport-Beauftragter" des Landes Kärnten.
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