6. Juni - Bad Kleinkirchheim (A) - 106 km, 49 km

Kärnten-Radmarathon: Comeback mit Genuss

Foto zu dem Text "Kärnten-Radmarathon: Comeback mit Genuss"
| Foto: kaernten-radmarathon.at

03.03.2021  |  (rsn, rcf) - Eigentlich hätte schon im letzten Sommer nach drei Jahren Pause wieder in den Nockbergen geradelt werden sollen. Aus bekannten Gründen hat das nicht geklappt, und so steht das Comeback für den "Kärnten Radmarathon" nun dieses Jahr an, und zwar am 6. Juni. Die Teilnehmerzahl musste allerdings wieder auf tausend begrenzt werden; eine baldige Registrierung ist also ratsam. Die Online-Anmeldung läuft noch bis 31. Mai (siehe Link hier unten).

Ein Unfall beim Rennen 2016 und damit verbundene juristische Auseinandersetzungen hatten dazu geführt,
dass der Kärnten-Radmarathon eine Zwangspause einlegen musste. Nun gibt es ein Comeback - mit einem neuen Konzept unter dem Motto "bike & enjoy", und auf zwei Strecken, über 106 oder 49 Kilometer.

"Um den Renndruck und die daraus resultierende oftmals leichtsinnige Tempo-Bolzerei stärker hintanzuhalten, haben wir dem Radmarathon ein komplett neues, in Österreich bis dato einzigartiges System verpasst", sagt OK-Chef Norbert Unterköfler: "Eine Zeitmessung gibt es nur noch für drei Anstiege. Und in die Wertung kommen nur diejenigen Teilnehmer, die mindestens dreieinhalb Stunden unterwegs waren."

Unterköfler will mit seinem Team künftig
den Genuss-Faktor des Rad-Spektakels über den Wettbewerbs-Gedanken stellen - unter dem neuen Motto "bike & enjoy": "Wir sagen dem Renn-Stress den Kampf an. Weder beim Start noch bei den Abfahrten und den Ortsdurchfahrten soll es hektisch werden. Die Veranstaltung wird dadurch für die Hobby-Radler attraktiver, und vor allem sicherer", so Unterköfler.

Auf der Strecke A über 106 Kilo- und 2140 Höhenmeter gibt's an drei Anstiegen eine Zeitmessung, insgesamt über 26,5 km und 1792 hm:
Abzweigung Nockalmstrasse - Schiestelscharte, 11,9 km/ 881 hm
Grundalm - Eisentalhöhe, 6,5 km/ 536 hm
Radenthein - Bad Kleinkirchheim, 8,1 km/ 375 hm

Bis zum ersten Anstieg und zwischen
den Anstiegen gibt es keine Zeitnehmung, die Teilnehmer bewegen sich im normalen Straßenverkehr, die StVO ist einzuhalten. Jeder Teilnehmer muss seine Geschwindigkeit den Straßen- und Witterungsverhältnissen anpassen. In die Wertung kommen nur Teilnehmer, die innerhalb des Referenz-Korridors von 3:30 bis 6 Stunden das Ziel erreichen.

Strecke B ist 49 km lang, mit 1092 Höhenmetern, und führt von Bad Kleinkirchheim zur Schiestelscharte, mit einer Bergwertung/ Zeitnahme  (11,9 km/ 891 hm), und wieder nach Bad Kleinkirchheim.
Weiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößern

Weitere Jedermann-Nachrichten

04.09.2026Team Velolease: Zum vierten Mal auf dem Stockerl

Mehr als 4000 Starter jedes Jahr - der Ötztaler Radmarathon gehört für viele Radsportler/innen zum Höhepunkt der Saison. Für das Team Velolease war die 45. Auflage des Klassikers noch einmal etwa

02.09.2026Team Strassacker: Trotz Verpflegungs-Problemen am Podium

227 Kilometer, 5500 Höhenmeter, vier Pässe - schon die blanken Zahlen des Ötztaler Radmarathons sprechen für sich. Am vergangenen Sonntag stellten sich fünf Jungs des Teams Strassacker - Nils Kes

30.08.2026Der Ötztaler Radmarathon im Livestream

(rsn) - Der legendäre Ötztaler Radmarathon live und in voller Länge im Stream: 227 Kilometer und 5500 Höhenmeter erwarten tausende Radfahrer am Sonntag. Vier Alpenpässe müssen überwunden werden

27.08.2026Deutschland-Tour Jedermann: Wieder ganz oben am Treppchen

Das Jedermannrennen der Deutschland-Tour gehört fest zur Team-Geschichte des Teams Strassacker - war es doch Anlass für seine Gründung. Nachdem wir dabei im Vorjahr leer ausgingen, sollte in diesem

03.08.2026Team Strassacker: Vier Rennen - und viele Erfolge

Seit vielen Jahren zieht es das Team Strassacker traditionell Ende Juli in die "Grüne Hölle" der Eifel. Auf dem legendären Nürburgring starteten die Jungs des Teams dieses Jahr in unterschiedliche

30.07.2026Rad am Ring: Florian Christ triumphiert in der grünen Hölle

Meine Vorgabe als Team-Chef für das Rennen am Nürburgring war eindeutig: Individuelle Ziele werden dem Gesamtsieg untergeordnet. Mit einer klaren Taktik gingen wir ins Rennen, denn das Ziel war: Am

27.07.20263Rides Gravel Winterberg: Zehn Stunden Vollgas auf Schotter

Drei Tage feinste Gravel-Action im Hochsauerland: Das 3Rides-Gravel-Etappen-Rennen lockte viele ambitionierte Radsportler/innen nach Winterberg, so auch das Team Strassacker. Auch wenn die anspruchsvo

07.07.2026Maratona dles Dolomites: Über sieben Pässe musst Du fahr´n...

Die Maratona dles Dolomites zählt seit vielen Jahren zu den prestigeträchtigsten Granfondos in Europa: 138 Kilometer, 4230 Höhenmeter, legendäre Dolomiten-Pässe wie Pordoi, Sella, Grödner Joch,

01.07.2026Granfondo Livigno: Teamwork auf den schönsten Alpenpässen

167 Kilometer, 4300 Höhenmeter und sieben Pässe – nur zwei Wochen nach dem für uns recht erfolgreichen SuperGiro Dolomiti folgte mit dem Granfondo Alé Livigno für neun Fahrer des Team VeloLease

30.06.2026Tour Transalp: Finale furioso am Lago

Die letzte Etappe der Tour Transalp führte uns von Lavarone nach Riva del Garda. Mit 85 Kilometern war sie etwas kürzer als die der vorherigen Tage, hatte mit rund 1850 Höhenmetern aber noch einmal

29.06.2026Gravel Vianden: Mit Knallgas an der Our

(rsn) - Gravel boomt - das sieht man auch in Vianden in Luxemburg: Das UCI Eislek Gravel Race zieht jedes Jahr mehr Starterinnen und Starter an. Am vergangenen Sonntag ging es auf einer 37-km-Runde mi

28.06.2026Tour Transalp: Zwei Zeitfahren auf einer Etappe

Die vorletzte Etappe der Transalp führte uns gestern von Semonzo nach Lavarone. Pünktlich um neun Uhr ging es auf die 126 Kilometer lange Strecke mit fast 2860 Höhenmetern - die mit einem besondere

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
  • Keine Termine