18. Juni 2022 - vom Bodensee zum Genfersee - 1000 km

Hope 1000: “No fee, no support, no prize, no excuses, no stop...“

Foto zu dem Text "Hope 1000: “No fee, no support, no prize, no excuses, no stop...“"
| Foto: navad1000.ch

09.11.2021  |  (rsn) - Für ambitionierte Bikepacker ist das Etappen-Rennen "Hope1000" zum festen Termin im Kalender geworden: Ab 18. Juni 2022 findet die Langstrecken-Selbstversorger-Tour (bis 2018 "Navad1000") über 1000 Kilometer und 31.000 Höhenmeter quer durch die Schweiz bereits zum achten Mal statt.

Geblieben sind das schöne Motto "no entry fee, no outside support, no prize
money, no excuses, no stop", die Strecke - und die Idee, ohne Helfer, Begleitfahrzeuge und Zwischenziele, dafür mit GPS-Navigation und viel Freiheit in der atemberaubend schönen Schweizer Natur unterwegs zu sein. Anders als von rsn vor einem Monat gemeldet, läuft die Online-Anmeldung (siehe Link hier unten) für die Ausgabe 2022 erst seit gestern - sorry;-)

Die Langstrecken-Tour startet in Romanshorn am Bodensee, Ziel ist wie jedes Jahr die Statue von Freddy Mercury an der See-Promenade von Montreux am Genfersee. Damit wird dem verstorbenen Sänger von Queen die Ehre erwiesen, der mit Songs wie „Bicycle Race“, „Don’t stop me know“ oder „We are the Champions“ den perfekten Soundtrack zum Radsport lieferte (so die Meinung der Veranstalter).

Der Weg vom Bodensee zum Genfersee verläuft quer
durch das Schweizer Alpenvorland, vorbei an vielen bekannten und versteckten Naturschönheiten. Wie es der Name der Bikepacking-Tour andeutet, führt sie über 1000 Kilometer. Dabei werden rund 32 000 Höhenmeter auf mehrheitlich unbefestigten Strassen zurückgelegt.

Weil es die "Hope 1000" nicht ein Rennen im eigentlichen Sinn, mit Zeitmessung und Siegerehrung ist, fallen auch andere Wettkampfmerkmale weg: So erhebt der Organisator Willi Felix keine Startgebühr, und es gibt getreu der Bikepacking-Idee unterwegs auch keinen Support. Einzige Ausnahme: eine Gepäckwechsel-Station auf halber Strecke.

Jeder Fahrer teilt sich die Strecke selbst
in mehrere kleinere oder grössere Etappen auf, er versorgt sich unterwegs selbst, wählt die Übernachtungsorte nach eigenem Vorlieben und Komfort-Anspruch aus. Und jeder führt die gesamte Ausrüstung auf dem eigenen Velo mit.

Einzige Anforderungen an Teilnehmer sind, dass sie der vorgegebenen Route folgen, und dabei ihre aktuelle Position regelmässig via Satelliten-Tracker an ein öffentlich einsehbares Routen-Portal senden.

Self Support Races
sind ein Trend im Radsport, und zugleich eine Rückbesinnung zu den Wurzeln. Die Idee ist so simpel wie vielseitig: Man fährt auf sich allein gestellt während mehreren Tagen eine Route abseits asphaltierter Strassen, und erlebt dabei die Schönheit der Natur in seinem eigenen Rhythmus.

Die sportlichen Mehrtages-Touren, meist auf unbefestigten "Gravel Roads", bieten sowohl Rennradfahrern wie auch Mountainbikern neue Herausforderungen. Die Strecken sind lang und abwechslungsreich, weshalb der Kampf gegen die Uhr eine untergeordnete Rolle spielt. Was zählt, ist das Erlebnis, und das hängt von planerischem Geschick und Improvisations-Talent genauso ab wie von körperlicher Fitness und fahrtechnischem Können.

Weiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößernWeiteres Foto - mit Klick vergrößern

Weitere Jedermann-Nachrichten

04.09.2026Team Velolease: Zum vierten Mal auf dem Stockerl

Mehr als 4000 Starter jedes Jahr - der Ötztaler Radmarathon gehört für viele Radsportler/innen zum Höhepunkt der Saison. Für das Team Velolease war die 45. Auflage des Klassikers noch einmal etwa

02.09.2026Team Strassacker: Trotz Verpflegungs-Problemen am Podium

227 Kilometer, 5500 Höhenmeter, vier Pässe - schon die blanken Zahlen des Ötztaler Radmarathons sprechen für sich. Am vergangenen Sonntag stellten sich fünf Jungs des Teams Strassacker - Nils Kes

30.08.2026Der Ötztaler Radmarathon im Livestream

(rsn) - Der legendäre Ötztaler Radmarathon live und in voller Länge im Stream: 227 Kilometer und 5500 Höhenmeter erwarten tausende Radfahrer am Sonntag. Vier Alpenpässe müssen überwunden werden

27.08.2026Deutschland-Tour Jedermann: Wieder ganz oben am Treppchen

Das Jedermannrennen der Deutschland-Tour gehört fest zur Team-Geschichte des Teams Strassacker - war es doch Anlass für seine Gründung. Nachdem wir dabei im Vorjahr leer ausgingen, sollte in diesem

03.08.2026Team Strassacker: Vier Rennen - und viele Erfolge

Seit vielen Jahren zieht es das Team Strassacker traditionell Ende Juli in die "Grüne Hölle" der Eifel. Auf dem legendären Nürburgring starteten die Jungs des Teams dieses Jahr in unterschiedliche

30.07.2026Rad am Ring: Florian Christ triumphiert in der grünen Hölle

Meine Vorgabe als Team-Chef für das Rennen am Nürburgring war eindeutig: Individuelle Ziele werden dem Gesamtsieg untergeordnet. Mit einer klaren Taktik gingen wir ins Rennen, denn das Ziel war: Am

27.07.20263Rides Gravel Winterberg: Zehn Stunden Vollgas auf Schotter

Drei Tage feinste Gravel-Action im Hochsauerland: Das 3Rides-Gravel-Etappen-Rennen lockte viele ambitionierte Radsportler/innen nach Winterberg, so auch das Team Strassacker. Auch wenn die anspruchsvo

07.07.2026Maratona dles Dolomites: Über sieben Pässe musst Du fahr´n...

Die Maratona dles Dolomites zählt seit vielen Jahren zu den prestigeträchtigsten Granfondos in Europa: 138 Kilometer, 4230 Höhenmeter, legendäre Dolomiten-Pässe wie Pordoi, Sella, Grödner Joch,

01.07.2026Granfondo Livigno: Teamwork auf den schönsten Alpenpässen

167 Kilometer, 4300 Höhenmeter und sieben Pässe – nur zwei Wochen nach dem für uns recht erfolgreichen SuperGiro Dolomiti folgte mit dem Granfondo Alé Livigno für neun Fahrer des Team VeloLease

30.06.2026Tour Transalp: Finale furioso am Lago

Die letzte Etappe der Tour Transalp führte uns von Lavarone nach Riva del Garda. Mit 85 Kilometern war sie etwas kürzer als die der vorherigen Tage, hatte mit rund 1850 Höhenmetern aber noch einmal

29.06.2026Gravel Vianden: Mit Knallgas an der Our

(rsn) - Gravel boomt - das sieht man auch in Vianden in Luxemburg: Das UCI Eislek Gravel Race zieht jedes Jahr mehr Starterinnen und Starter an. Am vergangenen Sonntag ging es auf einer 37-km-Runde mi

28.06.2026Tour Transalp: Zwei Zeitfahren auf einer Etappe

Die vorletzte Etappe der Transalp führte uns gestern von Semonzo nach Lavarone. Pünktlich um neun Uhr ging es auf die 126 Kilometer lange Strecke mit fast 2860 Höhenmetern - die mit einem besondere

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
  • Keine Termine