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13.08.2013 | Das erste Triple für das Team Graakjaer im "German Cycling Cup" (GCC) - das musste erst mal ein paar Stunden sacken! Aber von Anfang an: Bei der Premiere des Mecklenburg-Giro im GCC am Sonntag war erstklassiges Rennwetter: 19 Grad C., Sonne - und ein straffer Westwind.
Der flache und vermeintlich einfache Kurs
sollte sich für viele als echter Brocken herausstellen.
Das Starter-Feld war für GCC-Verhältnisse überschaubar, die Organisation herzlich, in netter und familiärer Atmosphäre.
Unsere Graakjaer-Jungs hatten sich auf ein hartes Rennen eingestellt. Und vom Start weg ging es auch gleich in die oberen Drehzahl-Bereiche. Das war nicht anders zu erwarten, wenn man bei Westwind nach Nordosten fährt...
Entsprechend ruhiger wurde es, als die Runde
wieder Richtung Südwesten ging. Ab da gab es auf dem welligen Kurs einiges zu tun für die Helfer unseres Teams. Oft war das Feld aufgereiht wie eine Perlenschnur, und die Spitzengruppe wurde kleiner und kleiner.
Die unermüdliche Tempo-Arbeit brachte bald den erwünschten Effekt. Etwa zehn Kilometer vor dem Ziel gab ein kräftiger Regenschauer mit starken Seitenwinden dem verbliebenen Feld den Rest. Unser Fahrer Christian Müller nutzte die Situation für eine Tempo-Verschärfung.
Etwa drei Kilometer vor dem Ziel fiel schließlich die Entscheidung,
auf einer etwa 600 Meter langem Pflaster-Passage, die es wirklich in sich hatte. Christian ließ einfach das Gas stehen, und hatte schnell ein Loch von rund 30 Sekunden gerissen. Kein anderer Fahrer konnte folgen, und der Dresdner fuhr seinen Vorsprung bei strömenden Regen nach Hause.
In der ersten Verfolger-Gruppe gaben die verbliebenen Graakjaer-Fahrer noch einmal alles, in der Vorbereitung für unseren Top-Fahrer Marek Bosniatzki. Dieser konnte schließlich mit einem kraftvollen Finale und Rang zwei wichtige Punkte in der Gesamt-Wertung gut machen - vor allem weil sich unser Sandro Kühmel im Sprint noch am Merkur-Kapitän Daniel Knyss vorbeischieben konnte.
Das erste Triple im "German Cycling Cup" ist schon
etwas Besonderes für unser Team. Jeder Fahrer weiß, wie viel harte Arbeit hinter diesen Ergebnissen steht. Aber wir sind trotzdem immer wieder erstaunt, mit welcher Präzision die Saison-Planung und die taktische Einstellung des Teams durch unseren Sportlichen Leiter Lars Wackernagel regelmäßig aufgeht.
Vor allem ihm und seiner systematischen Arbeit sind die "Graakjaer"-Erfolge zu verdanken. Er atmet und lebt diesen Sport wie kaum ein Anderer, und stellt unser Team mit der gleichen Ernsthaftigkeit ein wie seine NSP-Profis. Wie gut, dass beim "Team Sky" bislang noch niemand auf seine Begabung aufmerksam geworden ist…
Ein großes Dankeschön mit diesem Podium an Lars Wackernagel - und weiter geht’s!
Euer Danny,
Team Graakjaer
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