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Ich verabschiede mich von der Deutschen Meisterschaft. Danke fürs Lesen des Tickers. Bis bald! Alles zum Rennen gibt es auf www.radsport-news.com.
Jasch wurde Zweiter vor Denz. Politt wurde Vierter, Platz fünf ging an Zimmermann. Den Sprint um Platz sechs gewann Teutenberg vor Schachmann. Kämna war etwas früher zurückgefallen.
Politt eröffnet den Sprint sehr früh, Denz war schon auf gleicher Höher, als Engelhardt, der von der letzten Position losgespurtet war, vorbeischoss und klar gewann.
Engelhardt ist wieder dran. Aber er musste viel investieren. Politt führt die Gruppe auf den letzten Kilometer.
Engelhardt kommt näher, noch zehn Sekunden Rückstand. Vorn fahren sie nicht voll. Schachmann und Kämna haben 55 Sekunden Abstand.
20 Sekunden Rückstand für Engelhardt. Schachmann und Kämna liegen noch weiter zurück.
Noch immer sind die Vier zusammen. Da wird diskutiert. Und sie drehen sich um, ob jemand von hinten kommt.
Eine weitere Politt-Beschleunigung brachte auch Jasch an seine Grenzen, der saugte sich aber wieder heran. Denz probiert es auch noch einmal, aber das fruchtet nicht. Jetzt geht abermals Politt. Diesmal schließt Jasch die Lücke.
Engelhardt ist wieder dran. Doch Politt greift urplötzlich an und tut ein Loch auf. Denz kann das aber noch einmal stopfen. Wieder schwächelt Engelhardt etwas. Der Arme scheint komplett im Eier zu sein.
Jasch attackiert, wird aber von Politt markiert. Der UAE-Profi fährt wieder hin. Denz und Zimmermann schaffen es ebenfalls. Engelhardt hat aber Probleme. Vorn schauen sie sich jetzt an - das könnte gut sein für den Jayco-Profi.
Teutenberg fällt zurück. Das ist ungünstig. Aber sie müssen auch nicht mehr lange klettern.
Denz zupft nochmal an, Jasch fährt mit. Politt kann das Loch schließen. Zimmermann und Engelhardt haben etwas mehr Mühe, schaffen es aber auch nicht.
Kämna ist wieder bei Teutenberg und Schachmann. Er spannt sich jetzt vor die Beiden. Sollte Teutenberg in der letzten Abfahrt wieder aufschließen können, wäre er im Sprint zu favorisieren. Schachmann hilft aber auch noch mit.
Schachmann und Teutenberg sind ebenso wie Kämna distanziert. Zimmermann, Engelhardt, Politt, Jasch und Denz sind die aktuelle Spitzengruppe.
Kämna fällt jetzt zurück. Denz setzt sich mit Jasch leicht ab, aber Politt schließt die Lücke wieder. Zimmermann und Engelhardt sind noch in Schlagdistanz.
Zemke ist doch noch einmal zurück zur Spitzengruppe gekommen. Aber am Berg dürfte er erneut Probleme bekommen. Ihm scheint auch sehr heiß zu sein, weil er immer wieder Wasser über seinen Helm gießt.
Jetzt sind sie wieder dran am Lidl-Profi. Zimmermann schließt die Lücke als erster. Brenner wird von den Verfolgern eingeholt.
Sollte Kämna das hier durchziehen, wäre das nicht nur sein erster Deutscher-Meister-Titel. Es wäre sogar das erste Mal, dass er bei der nationalen Meisterschaft auf dem Podest steht. Bislang war Platz vier 2025 das beste Resultat.
Das sagte Kämna vor dem Rennen zu Radsport-News.com: "Wir haben heute eine relativ offene Ausgangsposition, würde ich sagen. Ich glaube, es ist eine relativ ausgeglichene Strecke. Also wirklich ausgeglichen. Natürlich schön für Bergfahrer, aber weil der Berg nicht so steil ist, gibt es doch minimale Windschatteneffekte. Daher denke ich, dass mehrere Fahrer eine Chance haben werden."
Kämna erreicht die spätere Ziellinie zum sechsten und damit zum vorletzten Mal. Sein Vorsprung zu den Verfolgern ist schon auf 35 Sekunden angewachsen. In der Abfahrt waren Brenner und Zemke wieder zurückgekommen.
Brenner ist weg - der ist mit Zemke unterwegs. Politt wurde wieder eingeholt. Kämna weiter allein an der Spitze.
Kämna hat sich von den anderen abgesetzt. Das war seine dritte Tempoverschärfung binnen kurzer Zeit. Denz setzt nach, doch Teutenberg neutralisiert das. Und dann geht Politt. Der hat eine kleine Lücke.
Emil Herzog ist in der Kopfgruppe nicht mehr vertreten. Eine Minute beträgt der Rückstand seiner Gruppe bereits. Aber ein anderer Herzog hatte heute Grund zum Jubeln.
Zemke hat sich als Solist abgesetzt. Aber Kämna schafft mit einer satten Attacke wieder den Anschluss. Die anderen profitieren davon.
Jetzt ist es zum Zusammenschluss gekommen. Denz, Engelhardt, Kämna, Zimmermann, Politt, Schachmann, Brenner, Teutenberg, Lennart Jasch (Tudor) und Jermaine Zemke (Rebe - Rad-Net) bilden die neue Spitze. Ihr Vorsprung beträgt schon 45 Sekunden.
Kämna und Zimmermann fahren zu dem Rembe-Fahrer hin und ziehen direkt vorbei. Engelhardt ist auch da.
Ein Fahrer von Rembe Rad-Net hat sich abgesetzt und befindet sich allein in der Verfolgung. Dabei goss er sich vier Flaschen Wasser über Kopf und Nacken, die er nacheinander vom Straßenrand annahm.
Noch immer 32 Sekunden Abstand zwischen Quartett und Verfolgern. Dort hilft Engelhardt nun mit. Jetzt geht Kämna nach vorn, aber der verschleppt das Tempo natürlich. Herzig greift an, doch ein Mann von Tudor springt an sein Hinterrad.
Die fünfte Runde liegt hinter den Fahrern. Noch zweimal müssen die Jungs den schweren Parcours unter die Räder nehmen.
Rapp und Dietl wurden bereits gestellt. In der Verfolgergruppe gibt es Diskussionen, Red Bull, fordert Hilfe ein, doch die Fahrer von Lidl - Trek und Tudor winken ab - sie haben Fahrer vorn. Die Gruppe hinter dem Quartett ist auch wieder auf 15 Mann angewachsen.
Die Hauptgruppe ist in mehrere Teile zerfallen. Elf Mann sind die direkten Verfolger der Spitze. Da ist auch Kämna dabei. Vorn müssen Dietl und Rapp abreißen lassen.
Hinten übernimmt jetzt Ben Zwiehoff für Red Bull - Bora - hansgrohe. Damit dürfte der Abstand nun schrumpfen - in der Tat ist es nun schon weniger als eine Minute. Und Steinhauser wird es sogar zu schnell. Walscheid ebenfalls.
Dietl hat es doch wieder nach vorn geschafft. Das ist eine ganz starke Leistung, denn es dauerte lange, ehe er ein neues Hinterrad hatte. Und dann war die Kette unten, als der Mechaniker ihn anschieben wollte. Trotzdem sind sie wieder zu sechst. Hut ab!
Paul Fietzke kann jetzt nicht mehr. Er hatte viel Nachführarbeit verrichtet, muss nun aber ausscheren und seine vier verbliebenen Teamkollegen allein weitermachen lassen.
Heidemann ist schon jetzt weg. Und auch Dietl - der hatte aber Defekt. Und erneut dauerte der Wechsel ewig. Der Run&Race-Profi wird gleich wieder eingeholt vom Feld.
Am Berg können sich Schachmann, Politt, Teutenberg und Brenner von ihren drei Begleitern lösen, doch die kommen in der Abfahrt noch einmal näher. Das bedeutet aber auch, dass es gleich, wenn es noch einmal hinaufgeht, wieder in Schwierigkeiten geraten dürften.
Eine Korrektur: Der eingangs als Ausreißer gemeldete Fausto Penna ist nicht Mitglied der Kopfgruppe. Vielmehr ist Bastian Dietl (Run&Race - Solarpur) dort vertreten.
Auch Runde Nummer vier ist absolviert - wieder unter 40 Minuten Fahrzeit. An der Situation hat sich nicht viel geändert. Die Roten Bullen führen nach, der Rückstand beträgt noch immer mehr als eine Minute.
Dies sind die Reaktionen von Lennard Kämna auf seine Nicht-Nominierung zur Tour de France.
Jetzt ist der Vorsprung des Septetts auf 1:10 Minuten angewachsen. Das lag an dem hohen Tempo von Schachmann am Berg. Mal schauen, wie sich das nun weiter entwickelt.
Schachmann erhöht am Anstieg das Tempo, Brenner und Teutenberg gehen recht locker mit. Die anderen Ausreißer müssen etwas klemmen, um wieder an dieses Trio heranzukommen. Das klappt dann aber auch.
Ein echtes Feld gibt es eigentlich nicht mehr. In der Verfolgung der sieben Ausreißer hat sich eine 32-köpfige Gruppe gebildet. Das zeigt, wie selektiv dieser Kurs ist.
Es liegen 40 Sekunden zwischen Spitze und Feld. Dieser Wert ist nun schon eine ganze Weile lang stabil. Vorn macht Politt viel fürs Tempo. Auch bergauf scheint der Hürther der Stärkste des Septetts zu sein. Hinten ist Red Bull die ganze Zeit um die Pace bemüht.
Pech für Jonas Rutsch. Er hat einen Vorderraddefekt, und der Wechsel dauert derart lange, dass er sogar die Hauptgruppe passieren lassen muss. Er findet zwar den Anschluss - aber damit ist Intermarché - Lotto nicht mehr an der Spitze präsent.
Für Lennard Kämna ist dieses Rennen erst einmal der letzte Renneinsatz, denn der einstige Tour-Etappensieger wurde von seinem Team nicht für die Große Schleife in Frankreich nominiert.
Emil Herzog, Nico Denz und Ben Zwiehoff sind auf dem Profi-Team der Roten Bullen im Rennen dabei. Hinzu kommen die Red-Bull-Rookies Max Bock und Paul Fietzke. Demnach spannen sich alle verfügbaren Kräfte vor das Feld. Denz nimmt die 5. Position ein.
Die dritte Schleife geht zu Ende. Wieder betrug die Fahrzeit etwas weniger als 40 Minuten. Fünf Red Bull-Fahrer versuchen, das Rennen zu kontrollieren. Der Rückstand bleibt stabil bei etwa einer Minute.
Dies sind die acht Spitzenreiter: Politt, Rutsch, Brenner, Schachmann, Heidemann, Teutenberg, Rapp und Penna.
Der Abstand zum Hauptfeld ist auf eine Minute angewachsen. So viel war es lange nicht. Red Bull - Bora - hansgrohe hat ein bisschen geschlafen, denn diese Equipe fehlt an der Spitze. Oder sie legen es drauf an, erst in der finalen Phase des Rennens Kraft zu investieren.
Auch Jonas Rapp (FNIX - SCOM) und Fausto Valentin Penna (Lotto - Kern Haus) sind bei den Verfolgern dabei, die aber jetzt keine Verfolger mehr sind, denn sie haben den Zusammenschluss mit Brenner und Schachmann hergestellt.
Auch Heidemann ist erneut Teil der Verfolgergruppe. Die hat noch 17 Sekunden Rückstand zur Spitze. Die erste große Gruppe liegt 38 Sekunden zurück.
Es hat sich eine Verfolgergruppe mit Rutsch, Politt und Tim Torn Teutenberg (Lidl - Trek) gebildet. Sechs Mann sind es insgesamt. Vorne wollen sie aber nicht warten.
Politt versucht es wieder mit einem Konter, doch Florian Stork springt an sein Hinterrad. 30 Sekunden liegen zwischen dem Spitzenduo und dem Pulk.
Jetzt haben wir ein Spitzenduo: Maximilian Schachmann (Soudal - Quick Step) und Brenner befinden sich etwa 10 Sekunden vor der Hauptgruppe.
Es bildet sich eine etwa 50 Mann umfassende Gruppe. Noch sind 130 Kilometer zu fahren. Und bislang haben sich lediglich Jonas Rutsch und Georg Zimmermann (Intermarché - Lotto) von den Favoriten zurückgehalten.
Zu elft sind sie in den nächsten längeren Anstieg reingefahren. Dort macht Steinhauser Tempo und bringt seine Begleiter in Schwierigkeiten. Doch hinten macht Engelhardt jetzt ebenfalls Druck, sodass es wieder zum Zusammenschluss kommt. Und jetzt geht Nils Politt (UAE - Emirates - XRG).
Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost) probiert es mit einem Vorstoß und schließt zu Walscheid und Co. auf. Und Brenner gelingt dies jetzt auch. Bora und Lotto könnten hier den Zug verpasst haben.
Die zweite Runde geht zu Ende. 30 Sekunden beträgt der Abstand zwischen Spitze und Feld, wo ein Fahrer von Lotto - Kern Haus angreift. Die zweite Runde hat knapp unter 40 Minuten gedauert.
Ich war etwas voreilig. Noch behaupten sich zehn Ausreißer. Der Abstand zum Feld beträgt etwa 20 Sekunden.
Es gibt immer wieder Beschleunigungen in der Hauptgruppe. Und weil sie sich vorn nicht so einig sind, wird die Spitze gleich wieder aufgefahren. Das Feld hat sich aber auch in etwa halbiert.
Marco Brenner (Tudor) versucht es mit einer Konterattacke. Doch Tim Torn Teutenberg (Lidl - Trek) führt mit Druck nach, damit er nicht wegkommt.
Auch Ian Kings (Visma - Lease a Bike) ist Teil der Ausreißerformation. John gewinnt eine Bergwertung vor Reißig - da wurde richtig gesprintet.
Miguel Heidemann (Rembe - Rad-Net) gehört zur Kopfgruppe. Außerdem sind Walscheid, Reißig, John und Roor dort vorn. Es wird da recht viel diskutiert, vielleicht etwas zu viel. Der Vorsprung zum Peloton beträgt wieder eine Minute.
Jasha Sütterlin (Jayco - AlUla) macht im Feld die Pace. Er stellt sich in den Dienst von Felix Engelhardt. Und er will den Abstand nicht zu groß werden lassen. Vorn hat sich eine elfköpfige Spitezngruppe gebildet.
Es hat Konterattacken aus dem Pulk gegeben. Max Walscheid (Lidl - Trek) ist dabei. Der Abstand zum Sextett beträgt nun offenbar kaum mehr als 15 Sekunden. Zumindest zu diesen neuen Verfolgern.
Sternsdorff hatte in einer längeren Abfahrt etwas Probleme und ließ eine Lücke aufgehen. Die musste er anschließend in einem kurzen Anstieg mit Mühe wieder schließen. Das kostet natürlich Kraft.
Albrecht wurde wieder eingeholt. Und das Peloton rückt auf eine Minute an die Kopfgruppe heran.
Red Bull - Bora - hansgrohe macht Tempo, 1:08 Minuten hinter der Spitze erreicht das Peloton den späteren Zielstrich. Einige Fahrer wurden bereits distanziert.
Die Fahrer beenden die erste von sieben Runden. Es sieht derzeit nicht so aus, als könnte Toni Albrecht nach vorn aufschließen. Ziemlich genau 40 Minuten haben die sechs Spitzenreiter für die erste Schleife gebraucht.
Toni Albrecht hat sich auf die Verfolgung begeben. Der Vorsprung des Sextetts aufs Hauptfeld beträgt nach 19 gefahrenen Kilometern 1:30 Minuten, der Abstand zum Verfolger liegt bei 45 Sekunden.
Die 118 Starter sind bei strahlendem Sonnenschein unterwegs. Es hat sich eine sechsköpfige Spitzengruppe abgesetzt: Patrick Reißig (Benotti - Berthold), Lennard Sternsdorff (Bike Aid), Jonathan Malte Rottmann (Loot - Kern Haus), Pepe Albrecht (Rembe - Rad-Net), Vincent John (Schwingshandl - Intralogistics) und Maxim Roor befinden sich vor dem Feld.
Zum Überbrücken haben wir einige Impressionen vom Frauenrennen am Samstag:
A Bad Liebenstein, Franziska Koch ???????? a remporté un troisième titre de championne d'Allemagne sur route de suite en battant au sprint Liane Lippert et Justyna Czapla#RoadNats pic.twitter.com/aYw7OCN21o
— ???? Les Rois du Peloton ???? (@LRoisDuPeloton) June 27, 2026
Eigentlich sollte das Männerrennen um 12.45 beginnen. Aber es gab Verzögerungen beim vorherigen Rennen der U19. Daher verschiebt sich der Start auf etwa 13 Uhr.
Das Rennen wird um 12.45 Uhr gestartet. Wir sind vom Start bis zum Ziel im LIVE-Ticker dabei. Eine detaillierte Streckenbeschreibung gibt es hier: "Schon allein wegen der vielen Höhenmeter ist der DM-Kurs so schwer wie seit vielen Jahren nicht"
In Bad Liebenstein werden heute die Deutschen Meisterschaften auf der Straße ausgetragen. Der Kurs ist ausgesprochen schwer. Im Rennen der Männer sind fast 4000 Höhenmeter zu bewältigen, die sich auf 191 Kilometer verteilen. Siebenmal ist ein 27,3 Kilometer langer Rundkurs zu absolvieren. Zu den Favoriten gehören Titelverteidiger Georg Zimmermann (Intermarché - Lotto), Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost), Maximilian Schachmann (Soudal - Quick Step), Zeitfahrmeister Nils Politt (UAE - Emirates - XRG) und Nico Denz (Red Bull - Bora - hansgrohe).