Pilger-Radtour der deutschen Fans im Elsass

Lipowitz und Co. freuen sich auf den “deutschen Tag“ dieser Tour

Von Joachim Logisch und Felix Mattis aus Le Markstein

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Florian Lipowitz (Red Bull - Bora - hansgrohe) bei der Tour de France | Foto: Cor Vos

18.07.2026  |  (rsn) - Heute ist der deutsche Tag dieser Tour de France 2026. Das Ziel oben beim Ausflugsziel Le Markstein an der malerischen Panoramastraße Route des Cretes ist nur rund 80 Kilometer von der Grenze entfernt. Das hat, wie erwartet, viele Fans aus Deutschland und der Schweiz angelockt - und natürlich freuen sich die Fahrer um Florian Lipowitz (Red Bull - Bora - hansgrohe) über die Unterstützung aus der Heimat.

"Es war heute schon Wahnsinn, wie viele deutsche Fans da waren. Das motiviert mich natürlich“, sagte der letztjährige Dritte der Frankreich-Rundfahrt am Freitag nach Etappe 13 in Belfort der ARD. "Ich freue mich jetzt aufs Wochenende, vor allem auf Samstag, wenn so viel deutsche Begeisterung an der Strecke sein wird.“ Auch Etappensieger Mauro Schmid klang aus Schweizer Perspektive genauso: "Das macht das Ganze noch etwas spezieller - so viele Schweizer Fans und Flaggen. Die Stimmung war wirklich krass!"

Der Start in Mühlhausen, der Grand Ballon (1.Kat.), die 8,9 Kilometer hinauf zum Ballon d'Alsace (1.Kat.), der am Freitag schon bewältigt werden musste, und der 11,2 Kilometer lange Anstieg zum Col du Haag (1.Kat.) sowie auch das wellige Finale von dort zum Ziel am Markstein werden vor allem schwarz-rot-gold gefärbt sein.

Riesige Massen an Fahrradfahrern

radsport-news.com fuhr am Morgen anstelle der normalen Presseroute direkt auf die Strecke über den Grand Ballon und sah so viele deutsche Nummernschilder am Straßenrand, wie selten - vor allem aber beeindruckend:

Die knapp 30 Kilometer von Cernay über den Hartmannswillerkopf, den Col Amic und den Grand Ballon vorbei am Col-du-Haag-Abzweig und zum Ziel in Le Markstein stellten sich als eine nicht endende Schlange an noch den Berg hinauffahrenden Radlern dar - von etwa sechsjährigen Kindern über Eltern mit Fahrradanhängern bis hin zu sehr ambitionierten Hobby-Radsportlern und -Radsportlerinnen jeden Alters war alles dabei - bergauf rund 20 Kilometer mit kaum Lücken, ständig zwei bis drei Radler und Radlerinnen nebeneinander.

Es wartet ein wahres Radsportfest in den Vogesen, das sich vom Flair her auch hinter L'Alpe d'Huez und Co. nicht mehr verstecken muss!

"Im Elsass wird es richtig geil", freute sich Felix Engelhardt (Jayco - AlUla) gegenüber RSN am Freitag in Belfort also wohl bereits zurecht. Auch viele Freunde der deutschen und Schweizer Tour-Starter dürften sich am Samstag an der Strecke befinden. Red-Bull-Teamchef Ralph Denk meinte deshalb im Gespräch mit radsport-news.com: "Das pusht ihn, das freut Lipo, das freut uns. Wir hoffen, dass wir viele deutsche Fahnen sehen. Das gibt eine Portion Extramoral.“

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