--> -->
22.07.2026 | (rsn) – Nur Gelb reicht Tadej Pogacar und seinem Team UAE - Emirates - XRG in diesem Jahr nicht. Die von den Arabischen Emiraten geförderte Equipe will alles: Zum Gelben Trikot und damit dem Gesamtsieg durch den Slowenen, der auch schon das Bergtrikot in seinem Besitz hat, sollen ein Podiumsplatz für Isaac Del Toro und das Weiße Trikot des besten Jungprofis dazukommen. Und damit am Ende in Paris alle Mannschaftsmitglieder auf dem Podium stehen dürfen, kämpft UAE um den Sieg in der Mannschaftswertung.
Hauptaufgabe neben dem Gesamtsieg ist es, del Toro aufs Podium zu bringen. Das unterstrich ein gelassener Nils Politt nach dem Einzelzeitfahren in Thonon-les-Bains gegenüber radsport-news.com. “Klar spielt das für uns im Hinterkopf eine Rolle, mit zwei Leuten auf dem Podium zu stehen. Das wäre natürlich Weltklasse und super schön, auch für Isaac”, meinte Politt. Spätestens seit Pogacar seinen jungen Teamkollegen im Anstieg hinauf zum Plateau de Solaison unterstützte und dabei sogar seinen fünften Etappensieg riskierte, war klar, wie diese Tour weitergehen soll.
“Wenn der weltbeste Fahrer sich in die Helferdienste stellt, dann sieht man, was er für einen Charakter hat. Er hat sich mega gefreut, dass Isaac jetzt zurück auf dem Podium ist”, kommentierte Politt die Aktion, die Del Toro außerdem die Führung in der Nachwuchswertung bescherte.
Nachdem Gelb, Punkte und Weiß auf einem guten Weg zu sein scheinen, ist das vermutlich größte Ziel die Mannschaftswertung, die auch das deutsche Team Lidl – Trek im Visier hat. Für diese Sonderwertung zählen immer die Zeiten der drei ersten Fahrer des Tages. Nach dem Zeitfahren ist UAE Lidl - Trek einen Schritt nähergekommen. Großen Anteil daran hatte die starke Leistung von Felix Großschartner (UAE - Emirates - XRG), der den Tag nicht als verlängerten Ruhetag nutzen konnte.
“Wir haben gesagt, ich starte mal rein und wenn ich mich gut fühle, dann fahre ich schneller. Ich habe mich dann gut gefühlt und wir haben auch im Hinterkopf die Mannschaftswertung, für die drei Leute schnell fahren müssen. Deswegen hat das ganz gut gepasst”, bestätigte der österreichische Zeitfahrmeister, der den Tag auf dem 13. Platz mit knapp 2 Minuten Rückstand auf Evenepoel beendete, gegenüber Eurosport.
Ohne Zwischenfall wäre jedoch vielleicht noch mehr drin gewesen: “Am Berg war ich ganz schnell, in der Abfahrt hatte ich leider einen Fahrer vor mir, der nicht wusste, dass ich von hinten komme, weil er von keinem Teamfahrzeug begleitet worden war, das ihn hätte warnen können. Dadurch bin ich nicht ganz so schnell runtergefahren, wie ich gekonnt hätte, aber so ist es. Am Ende des Tages war es eine solide Zeit“, war Großschartner trotzdem zufrieden. Immerhin reichte es, den Rückstand in der Teamwertung von 2 Minuten auf 31 Sekunden zu verkleinern.
Auch wenn Pogacar beim Zeitfahren 27 Sekunden in der Gesamtwertung auf den Zweitplatzierten Remco Evenepoel verlor, liegt er im Klassement immer noch 4:32 Minuten vorn. Wie viel Spielraum für taktische Manöver dieser Vorsprung bietet, wird sich auf den drei schweren Bergetappen der letzten Woche zeigen. Dass das gelbe Trikot auf Del Toro warten könnte, um ihn weiter zu unterstützen, schließt Politt jedenfalls nicht aus: "Wenn es hart auf hart kommt und genug Puffer da ist, könnte das auch passieren.”
Zumindest am legendären Anstieg hoch nach Alpe d’Huez kann sich der Deutsche Zeitfahrmeister diese Rücksichtnahme aber nicht vorstellen: “Ich denke, ein Sieg in Alpe d’Huez ist Prestigesache für Tadej. Er hat im Hinterkopf, dass er dort gewinnen möchte.”
Nicht nur die Erfolge seiner Teamkollegen machen Politt so locker, sondern auch, dass er als Zugmaschine noch nicht so viel arbeiten musste. „Ich muss echt sagen, ich fühle mich noch richtig gut. Wir haben uns die Tage rausgesucht, die wir Vollgas fahren wollten. Das Gute war immer, dass danach zwei Sprintetappen waren, wo dann meistens die Sprinterteams auch übernommen haben. Da konnte ich mich ein bisschen im Feld erholen. Bis jetzt musste ich nie zwei, drei Tage hintereinander Vollgas fahren. Das hat mir das Leben schon ein bisschen einfacher gemacht hat“, sagt Politt, der aber weiß, dass es höchstens heute nach Voiron noch mal etwas leichter für ihn werden könnte.
"Vielleicht werden die Sprinter-Teams es nochmal versuchen. Aber dann, Donnerstag, Freitag, Samstag heißt es, alles rauszuholen, was geht. Danach haben wir genug Zeit zum Erholen", vermutet er, dass er zum Abschluss noch mal alles geben muss. Politt: „Die Tour ist noch nicht vorbei, man hat gesehen, wie schnell es gehen kann", spielt er auf die ehemaligen Podiumskandidaten Jonas Vingegaard (Visma - Lease a Bike) und Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – hansgrohe) an, die beide nach Stürzen die Tour verlassen mussten. Politts Warnung zum Schluss: "Wir müssen einfach aufpassen."
17.08.2026Seixas klärt Zukunftsfrage bei Kriterium in Etten-Leur(rsn) – Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM) hat seine Auszeit nach seinem vierten Platz bei der Tour de France beendet und bei einem Kriterium im niederländischen Etten-Leur teilgenommen. Am Rande
09.08.2026Kanter nahm für die Zukunft viel von der Tour mit(rsn) – Zwei Wochen nach seinem vierten Platz auf den Champs-Élysées in Paris, mit dem er ein starkes Tour-Debüt abschloss, setzt Max Kanter wieder auf dem Rad. Allerdings lässt es der Sprinter
02.08.2026Rubio: “Können daran arbeiten, dass sich so was nicht wiederholt“(rsn) – Ermals nach seinem schlimmen Sturz auf der 19. Etappe der Tour de France hat sich Einer Rubio zu Wort gemeldet. “Es sind nun einige Tage seit dem Unfall bei der Tour de France vergangen, u
31.07.2026Vingegaard: “Haben die Tour vielleicht falsch eingeschätzt“(rsn) – Als Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) auf der 15. Etappe der Tour de France stürzte und mit einem Schlüsselbeinbruch ausschied, lag er auf Rang zwei im Klassement bereits ziemlich
28.07.2026Seixas: “Bin stolz auf den vierten Platz in der Gesamtwertung“(rsn) – Zum Podium in Paris hat es trotz aller Bemühungen nicht mehr gereicht, doch mit Platz vier bei seinem Debüt bei der Tour de France (2.UWT) kann Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM) mehr als
28.07.2026Plugge zu nächtlicher Kontrolle: “Hat unserem Team geschadet“(rsn) – In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli gab es bei der Tour de France 2026 nächtliche Dopingkontrollen - und zwar bei den beiden besten Fahrern im Klassement. Jonas Vingegaard (Visma - Lease
27.07.2026Grün ist abgehakt! Jetzt jagt Pedersen ein Monument(rsn) – Mit zwei Zielen war Lidl – Trek zur Tour de France 2026 gereist: Etappensieg(e) und Grünes Trikot für Mads Pedersen! Der Däne bekam dazu fast ein ganzes Team an Helfern abgestellt. Der
27.07.2026Nach dieser Tour träumen Evenepoel und Denk von mehr(rsn) – Am Ende wurden beide Ziele erreicht. Red Bull – Bora – hansgrohe blickt nach zwei Etappensiegen und dem zweiten Platz im Gesamtklassement von Remco Evenepoel auf eine erfolgreiche Tour d
27.07.2026Degenkolbs elfte war seine letzte Tour: “Kann gut damit leben“(rsn) – Die Schlussetappe seiner letzten Tour de France (2.UWT) beendete John Degenkolb (Picnic – PostNL) auf dem 89. Platz. Aus ganz anderen Gründen jedoch wird ihm seine Abschiedsvorstellung au
27.07.2026Philipsen nimmt die Beine hoch, damit van der Poel sicher siegt(rsn) - Ein unglaublich spannendes Finale und eine ganz große Geste auf den Champs-Élysées krönten diese 113. Tour de France. Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech), der mit der größten Ges
26.07.2026Tränen statt Triumph: Kanter Vierter auf den Champs-Élysées(rsn) - Die Emotionen übermannten Max Kanter (XDS - Astana) im Ziel der Tour de France. Sichtlich gerührt und enttäuscht zeigte sich der Deutsche über seinen vierten Platz auf der finalen 21. Eta
26.07.2026Der neue Pogacar: Bei dieser Tour mehr als nur ein Seriensieger(rsn) - Tadej Pogacar (UAE - Emirates – XRG) erwies sich bei dieser Tour de France als Sieger aller Klassen. Der Slowene ist als souveräner Radsportkönig in Paris eingefahren. Den Stadtberg Montm
06.09.2026Dewulf kehrt zu Lotto – Intemarché zurück (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
06.09.2026Der fünfte Gesamtsieg scheint für Roglic in weite Ferne gerückt (rsn – Nach dem Sturz-Aus seines Landsmanns Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) war die Vuelta a Espana wieder zu einer offeneren Angelegenheit geworden – und auch Primoz Roglic (Red Bull –
06.09.2026Kasper schnappt sich in Dänemark ihren zweiten UCI-Gravelsieg (rsn) – Nur weniger Tage nach einer für sie ernüchternden Gravel-EM konnte sich Romy Kasper (PAS Racing) auf beeindruckende Weise ehabilitieren. Die 38-Jährige gewann überlegen “The Wolf“,
05.09.2026Decathlon bestätigt: Mühlberger zog sich Gehirnerschütterung zu (rsn) - Gregor Mühlberger hat sich bei seinem Sturz auf der 13. Etappe der Vuelta a Espana eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das bestätigte seine Decathlon-Equipe in einem Update zum Gesundheitsz
05.09.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
05.09.2026Wie fit sind die Sprinter am Ende der zweiten Woche noch? (rsn) – Zum Abschluss der zweiten Woche steht eine weitere hügelige Übergangsetappe an. Die Fahrer müssen auf ihrem Weg durch Andalusein allerdings nur 110 statt der ursprünglich vorgesehenen 19
05.09.2026Brenner nach Sturz und Krankheit endlich am Ziel (rsn) – Marco Brenner (Tudor) wirkte im Finale der 14. Etappe der Vuelta a Espana immer in Kontrolle. Als Bergkönig Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) die Überbleibsel der Spitzengruppe attac
05.09.202615. Vuelta-Etappe wird wegen extremer Hitze verkürzt (rsn) – Unipublic, der Veranstalter der Vuelta a Espana, hat bekanntgegeben, dass die 15. Etappe der Spanien-Rundfahrt wegen der extremen Hitze verkürzt wird. Das Teilstück wird wie geplant in Pa
05.09.2026Steinhauser zu müde für die WM, aber stark als Ausreißer (rsn) - Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost) hat die drittmeisten Renntage unter den WorldTour-Fahrern überhaupt. Trotz großer Müdigkeit kämpft er sich dennoch in die Fluchtgruppen der Vuel
05.09.2026Mas: “Hatte keine guten Erinnerungen an diesen Anstieg“ (rsn) - Marco Brenner (Tudor) hat auf der 14. Etappe der Vuelta a Espana für den ersten deutschen Grand-Tour-Sieg seit Nico Denz beim Giro d´Italia 2025 gesorgt. Bei der Bergankunft an der Sierra d
05.09.2026Guerra überrascht mit Solo-Attacke an Tag zwei des Riderman (rsn) - Was für eine Überraschung: Gabriela Guerra, die erst seit dem 31. August bei den Wheel Divas unter Vertrag steht, stürmte gleich bei ihrem ersten Rennen auf europäischem Boden zum Bundesl
05.09.2026Brenner stark und clever: Sieg in der Sierra de la Pandera (rsn) - Marco Brenner (Tudor) hat nicht übertrieben, als er gegenüber RSN sagte, seine Beine werden besser: Der frühere Deutsche Meister gewann die 14. Etappe der Vuelta a Espana mit Ziel in der Si