--> -->

25.07.2026 | (rsn) - Die Königsetappe der Tour de France 2026 (2.UWT) über den Col de la Croix-de-Fer, den Col du Telegraphe, Col du Galibier und Col de Sarenne nach Alpe d'Huez wurde zur erwartet harten Kletterpartie. Am Ende jubelte nach 170,9 Kilometern der Mann im Bergtrikot, das er sich damit auch endgültig sicherte: Richard Carapaz (EF Education - EasyPost).
Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) verhalf seinem Edelhelfer Isaac Del Toro dazu, den dritten Podestplatz zu verteidigen. Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe) wurde Etappenzweiter, nachdem Sepp Kuss (Visma - Lease a Bike) in der letzten Abfahrt in Führung liegend zwei Mal gestürzt war.
In unserem Sammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Richard Carapaz (EF Education – EasyPost / Sieger / Flash-Interview): “Ich habe nicht geglaubt, dass ich das heute erlebe. Es waren einige Fahrer mit in der Gruppe, die schon Etappen gewonnen haben. Sepp war so schwer einzuholen. Ich war durchgehend am Limit. Obwohl es so hart war, habe ich es geschafft. Ich habe in den letzten Kilometern hoch nach Alpe d’Huez so sehr gelitten. Nun ist es sehr schön, hier zu gewinnen. Ich denke auch, dass ich mir den Gewinn des Gepunkteten Trikot sehr verdient habe.“
Sepp Kuss (Visma – Lease a Bike / Dritter / Flash-Interview): "Ich bin so hart ans Limit gegangen, dass ich die Kurven falsch eingeschätzt habe. Nach dem ersten Mal habe ich versucht, die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Dann habe ich die Kurve erneut falsch eingeschätzt. Es war beängstigend. Meine Familie, die zu Hause zugeschaut hat, war wahrscheinlich etwas nervös. Aber so ist der Rennsport. Ich bin zufrieden mit meinem Kampf und meiner Leistung. Es war ein guter Tag. So ist das manchmal. Man kann nicht immer Glück haben oder erwarten, dass alles nach Plan läuft. Aber wir können stolz darauf sein, wie wir gefahren sind. Nachdem Jonas ausgeschieden war, haben wir jeden Tag das Beste daraus gemacht. Leider konnte ich dem Team für seine Arbeit nichts zurückgeben, aber wir können stolz darauf sein, wie wir damit umgegangen sind.“
Marc Reef (Teamchef Visma – Lease a Bike / Eurosport und RSN): "Sepp hat im Finale in den Anstiegen gezeigt, dass er der Stärkste ist. Er ist mit einem Vorsprung von 15 Sekunden in die Abfahrt gefahren. Doch da ist es unglücklicherweise dann schiefgegangen. Ich habe von den Stürzen nichts mitbekommen. Wir waren nicht direkt hinter ihm, auch im Fernsehbild lief das mit Verzögerung. Vom ersten Sturz haben wir noch gesehen, wie er wieder aufs Rad gestiegen ist, aber im selben Moment waren wir schon an der Stelle, wo er zum zweiten Mal gestürzt war und wieder aufsteigen musste. Wir dachten uns, dass er wohl noch Probleme hatte, aber dann ist er zum zweiten Mal gestürzt.“
Lenny Martinez (Bahrain Victorious / Sechster / Eurosport):"Es ist verrückt. Ich bin hier gar nicht hergekommen für die Gesamtwertung und jetzt beende ich die Tour als Fünfter. Es war ein sehr harter Tag heute. Ich war völlig fokussiert, am letzten Anstieg hatte ich aber keine Energie mehr übrig, weil ich keine Flaschen und Gels mehr hatte. Am Ende habe ich jemanden gefunden, der mir ein Gel gegeben hat und ich war wieder zurück im Spiel.“
Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe / Zweiter / Eurosport): “Wir sind noch nicht In Paris. Es gilt, noch eine Etappe zu fahren. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Berge mit einem so guten Tag wie heute abschließen konnte. Ich war am Ende etwas enttäuscht, dass ich nicht den Etappensieg holen konnte, weil es sehr eng war. Das ist meine Mentalität, weil ich immer das Höchste anstrebe und gewinnen möchte. Ich habe gemacht, was ich konnte. 20 Sekunden entfernt vom Etappensieg, Zweiter in der Gesamtwertung, zwei Etappensiege und ein paar zweite und dritte Plätze sind eine supergute Tour. Ich bin sehr glücklich für mich und das Team. Ich möchte meiner Familie und dem Betreuerstab danken.“
Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG / Gelbes Trikot / Eurosport): “Ich habe heute mein Bestes gegeben, um Isaac zu helfen. Juan (Ayuso) hat uns etwas unter Druck gesetzt. Ich möchte großen Respekt aussprechen, für das, was meine Teamkollegen in den letzten drei Wochen geleistet haben. Ich habe es jetzt selbst auch erleben dürfen und habe jetzt noch mehr Respekt vor der Arbeit, die das Team leistet. Ich möchte mich dafür bei jedem Einzelnen bedanken. (Jubel mit Del Toro auf der Ziellinie) Ich hatte Gänsehaut. Würde ich meine Arme nicht rasieren, wären die Haare zu Berge gestanden. Es war fantastisch. Ein Moment, der in Erinnerung bleibt.
Isaac Del Toro (UAE – Emirates – XRG / Gesamtdritter, Weißes Trikot / Eurosport): “Ich bin sehr emotional im Moment. Ich bin Tadej sehr dankbar, weil er sich wirklich für mich eingesetzt hat. So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Ich hatte noch nie so einen Druck in meinem ganzen Leben. In den schweren Momenten, die wir diese Woche hatten, war er immer unterstützend für mich da. Es war nicht einfach, auf dem Podium zu landen, weil ich etwas krank war und ich mich nicht so gut gefühlt habe.“
Felix Großschartner (UAE - Emirates - XRG / RSN): "Wir haben zunächst überlegt, ob es vielleicht doch auch für den Etappensieg reicht, weil es am Anfang schlecht ausgesehen hat. Aber Carapaz war extrem stark, und wie gesagt, bei uns sind auch noch nicht alle ganz auf der Höhe. Ich habe gemerkt, dass es nicht so einfach war. Ich persönlich hatte, ehrlich gesagt, sogar einen meiner besten Tage, aber das Wichtigste war einfach, gemeinsam mit Isaac das Podium in der Gesamtwertung abzusichern."
Ralph Denk (Teamchef Red Bull – Bora – hansgrohe / RSN): Heute kann man noch nicht gratulieren. Wir haben nicht mehr die klassische Zelebration-Etappe in Paris. Auch wenn sie morgen geändert wird, müssen wir sie als richtiges Rennen ansehen, wo man die Tour, oder die gute Platzierung, für die man 20 Tage gekämpft hat, noch verlieren kann. Deshalb konzentrieren wir uns erst mal darauf. Wenn es die Situation zulässt, dass wir um den Etappensieg kämpfen können, werden wir das tun. Es sind Rennfahrer, die wollen immer gewinnen. Aber erstmal wollen wir den zweiten Platz von Evenepoel sichern.“
John Degenkolb (Picnic - PostNL / RSN): "Der Tag heute war besonders hart, ja. Es war auf jeden Fall etwas Besonderes, noch einmal so eine Monsteretappe hochzufahren. Ich musste richtig tief in die Reserven gehen. Jeder, der diese Etappe beendet hat, musste tief gehen. Ich glaube, es war wichtig, von Anfang an nicht zu überziehen und einen guten Rhythmus zu finden. Man startet zunächst in einem fairen, guten Tempo und schaut dann, dass man in der richtigen Gruppe bleibt."
Nils Politt (UAE – Emirates – XRG / ZDF und RSN): "Der Plan war, Isaac auf dem Podium zu halten – das haben wir geschafft. Wie gesagt, wir wollten heute den dritten Platz nicht verlieren und wollten das weiße Trikot mit nach Hause nehmen. Das haben wir geschafft. Ich denke, wir sind ein gutes Rennen gefahren. Auf den Tagessieg haben wir nicht gezielt, auch nicht auf das Bergtrikot."
17.08.2026Seixas klärt Zukunftsfrage bei Kriterium in Etten-Leur(rsn) – Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM) hat seine Auszeit nach seinem vierten Platz bei der Tour de France beendet und bei einem Kriterium im niederländischen Etten-Leur teilgenommen. Am Rande
09.08.2026Kanter nahm für die Zukunft viel von der Tour mit(rsn) – Zwei Wochen nach seinem vierten Platz auf den Champs-Élysées in Paris, mit dem er ein starkes Tour-Debüt abschloss, setzt Max Kanter wieder auf dem Rad. Allerdings lässt es der Sprinter
02.08.2026Rubio: “Können daran arbeiten, dass sich so was nicht wiederholt“(rsn) – Ermals nach seinem schlimmen Sturz auf der 19. Etappe der Tour de France hat sich Einer Rubio zu Wort gemeldet. “Es sind nun einige Tage seit dem Unfall bei der Tour de France vergangen, u
31.07.2026Vingegaard: “Haben die Tour vielleicht falsch eingeschätzt“(rsn) – Als Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) auf der 15. Etappe der Tour de France stürzte und mit einem Schlüsselbeinbruch ausschied, lag er auf Rang zwei im Klassement bereits ziemlich
28.07.2026Seixas: “Bin stolz auf den vierten Platz in der Gesamtwertung“(rsn) – Zum Podium in Paris hat es trotz aller Bemühungen nicht mehr gereicht, doch mit Platz vier bei seinem Debüt bei der Tour de France (2.UWT) kann Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM) mehr als
28.07.2026Plugge zu nächtlicher Kontrolle: “Hat unserem Team geschadet“(rsn) – In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli gab es bei der Tour de France 2026 nächtliche Dopingkontrollen - und zwar bei den beiden besten Fahrern im Klassement. Jonas Vingegaard (Visma - Lease
27.07.2026Grün ist abgehakt! Jetzt jagt Pedersen ein Monument(rsn) – Mit zwei Zielen war Lidl – Trek zur Tour de France 2026 gereist: Etappensieg(e) und Grünes Trikot für Mads Pedersen! Der Däne bekam dazu fast ein ganzes Team an Helfern abgestellt. Der
27.07.2026Nach dieser Tour träumen Evenepoel und Denk von mehr(rsn) – Am Ende wurden beide Ziele erreicht. Red Bull – Bora – hansgrohe blickt nach zwei Etappensiegen und dem zweiten Platz im Gesamtklassement von Remco Evenepoel auf eine erfolgreiche Tour d
27.07.2026Degenkolbs elfte war seine letzte Tour: “Kann gut damit leben“(rsn) – Die Schlussetappe seiner letzten Tour de France (2.UWT) beendete John Degenkolb (Picnic – PostNL) auf dem 89. Platz. Aus ganz anderen Gründen jedoch wird ihm seine Abschiedsvorstellung au
27.07.2026Philipsen nimmt die Beine hoch, damit van der Poel sicher siegt(rsn) - Ein unglaublich spannendes Finale und eine ganz große Geste auf den Champs-Élysées krönten diese 113. Tour de France. Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech), der mit der größten Ges
26.07.2026Tränen statt Triumph: Kanter Vierter auf den Champs-Élysées(rsn) - Die Emotionen übermannten Max Kanter (XDS - Astana) im Ziel der Tour de France. Sichtlich gerührt und enttäuscht zeigte sich der Deutsche über seinen vierten Platz auf der finalen 21. Eta
26.07.2026Der neue Pogacar: Bei dieser Tour mehr als nur ein Seriensieger(rsn) - Tadej Pogacar (UAE - Emirates – XRG) erwies sich bei dieser Tour de France als Sieger aller Klassen. Der Slowene ist als souveräner Radsportkönig in Paris eingefahren. Den Stadtberg Montm
08.09.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
08.09.2026Das Strafenregister der Vuelta a Espana / 16. Etappe (rsn) – Die Liste an potenziellen Vergehen, derer Radprofis, Teammitarbeitende oder andere am Rennen Beteiligte im Laufe einer Rundfahrt bezichtigt werden können, ist lang. Genauso lang wie das Reg
08.09.2026“Immer ein Schachspiel“: Kruijswijk als starker Flachlandhelfer (rsn) – Wer trägt Gelb, kämpft sich durch Spanien und kann wie eine Zitrone bis zum letzten Tropfen ausgequetscht werden? Die Antwort lautet: Steven Kruijswijk. Der Niederländer, der beim Giro dâ
08.09.2026In Sevilla bietet sich den Sprintern eine letzte Chance (rsn) – Die 17. Etappe der Vuelta a Espana 2026 bietet den schnellen Männern im Feld die letzte Chance auf ein Erfolgserlebnis. Abgesehen von den zwei Zeitfahren weist der Abschnitt mit nur 890 die
08.09.2026Vos startet bei Gravel-WM in Australien (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
08.09.2026Braet: “Mit so einem Leadout ist Brennan wohl unschlagbar“ (rsn) – Die Dominanz on Visma – Lease a Bike bei den Sprintankünften der Vuelta a Espana 2026 hält auch nach dem zweiten Ruhetag an. Auf der der 16. Etappe holte sich Grand-Tour-Debütant Matth
08.09.2026Die Highlight-Videos der Vuelta a Espana (rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller 21 Teilstücke der diesjährigen Vuelta a Espana (2.
08.09.2026Brennan vertraut van Aert und holt seinen vierten Etappensieg (rsn) – Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) hat die 16. Etappe der Vuelta a Espana (2.UWT) gewonnen und seinem Team den bereits sechsten Tagessieg bei dieser Spanien-Rundfahrt beschert. Nach pe
08.09.2026German Cycling benennt WM-Aufgebote für die Nachwuchsklassen (rsn) - German Cycling hat am Dienstag die Nachwuchs-Aufgebote für die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften in Montreal (20. - 27. September) bekannt gegeben. In der U23- und in der U19-Klasse wird der d
08.09.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 16. Etappe (rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
08.09.2026Bahrain verstärkt Fraktion der Rundfahrer mit Cristian Rodriguez (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
08.09.2026Groenewegen kommt bei Trainingscrash glimpflich davon (rsn) – Dylan Groenewegen (Unibet – Rose Rockets) ist am Montag im Training mit einem Motorradfahrer kollidiert und hat sich dabei einen Muskelriss im Bereich der Rippen zugezogen. Das berichtete