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12.09.2026 | (rsn) – Mikel Landa (Soudal – Quick-Step) hat die Königsetappe der Vuelta a Espana gewonnen und seine Rundfahrt gerettet. Der Spanier setzte sich am Schlussanstieg der 20. Etappe zum Collado del Aguacil als Stärkster einer zuvor gebildeten Spitzengruppe durch und verwies Tobias Johannessen (Uno-X - Mobility) und Ramses Debruyne (Alpecin - Premier Tech) auf die Plätze zwei und drei.
Im Kampf der Favoriten sorgte Sepp Kuss (Visma – Lease a Bike) mit einer frühen Attacke für Unrihe und verbesserte sich im Gesamtklassement deutlich auf Rang fünf. Richard Carapaz (EF Education - Easy Post) versuchte mehrfach, Zeit gutzumachen, wurde jedoch von Felix Gall (Decathlon - CMA CGM) neutralisiert. Der Österreicher attackierte vier Kilometer vor dem Ziel selbst, distanzierte Primoz Roglic (Red Bull - Bora - hansgrohe) sowie Carapaz und ließ schließlich auch den Gesamtführenden Enric Mas (Movistar) hinter sich. Mas verteidigte das Rote Trikot jedoch souverän.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Mikel Landa (Soudal - Quick-Step / Sieger / Flash - Interview): “Ich bin sehr glücklich, ich habe lange darauf gewartet, jetzt hat es endlich geklappt. Es ist ein sehr emotionaler Sieg für mich. Es war eine sehr harte Vuelta für mich, heute war die letzte Chance.”
Tobias Halland Johannessen (Uno-X - Mobility / Zweiter / Eurosport):” Wir hatten den Plan, es auf der Windkante zu versuchen. Ich bin super stolz auf das Team, sie haben einen tollen Job gemacht. Ich habe mich gut gefühlt und wollte um den Sieg kämpfen. Am Schluss hat es nicht gereicht und ich bin enttäuscht.”
Sepp Kuss (Visma - Lease a Bike / Achter / Eurosport): “Hut ab vor dem Team, wir hatten einen Plan, jeder im Team hatte eine Aufgabe. Das ist wie wir Rennen fahren, das ist unsere Identität, würde ich sagen. Es macht Spaß dabei zu sein und ich hatte den ganzen Tag Gänsehaut. Auf dem Großteil der Rundfahrt hatte ich ein bittersüßes Gefühl und war nicht ganz in der Lage, so zu fahren, wie ich wollte. Heute habe ich es sehr genossen, es war wie ein Spielplatz für mich, mit den ganzen steilen Anstiegen.”
Felix Gall (Decathlon - CMA CGM / 13. / Eurosport): “Wir wurden von den Seitenwinden vielleicht ein bisschen kalt erwischt. Das war ein kleiner Weckruf. Danach hat Movistar das Tempo verschleppt. Wir haben darüber nachgedacht, heute auf den Etappensieg zu gehen oder das Rennen zu kontrollieren. Nachdem wir Matthew verloren hatten und nur noch zu fünft waren, haben wir gesagt, wir hängen uns einfach an ein Hinterrad und schauen mal. Am Schlussanstieg wollte ich einfach mit einem starken Gefühl hier abschließen und am Ende bin ich natürlich zufrieden.”
Enric Mas (Movistar / Platz 14 / Eurosport: “Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich so fühle. Ich habe die Kilometer heruntergezählt. Mein Gefühl war super, das Team hat wieder einen super guten Job gemacht. Ich habe gewonnen, weil das Team alles für mich getan hat, also…. Danke.”
Santiago Buitrago (Bahrain Victorious / Platz 17 / Flash - Interview): “Es war ein brutaler Tag. Von Beginn der Etappe an wusste ich nicht, wie das Rennen lief. Alles war in tausend Teile zersplittert, und am Ende war ich völlig ausgepumpt. Es war ein total verrücktes Rennen, eine extrem harte Etappe und ich konnte es kaum erwarten, ins Ziel zu kommen. Wenn mir jemand das Trikot hätte streitig machen können, dann Wout. Heute hat er mir wirklich einen ordentlichen Schrecken eingejagt.”
Richard Carapaz (EF Education - Easy Post / 18. / Eurosport): “Am Ende hatten wir nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Das Team hat einen tollen Job gemacht und ich gehe zufrieden nach Hause. Am Ende haben wir versucht, ein etwas anderes Rennen zu gestalten, nicht erst hier am Ende zu warten und ich bin zufrieden. Ich glaube, wir haben getan, was wir tun mussten.“
Valentin Paret - Peintre (Soudal - Quick-Step / 32. / Eurosport): “Der Erfahrenste hat sich hier auf der letzten schweren Etappe den Sieg geholt. Wir könnten gar nicht glücklicher sein. Unser Ziel für die Vuelta war es, mindestens einen Etappensieg zu holen und das ist uns am letzten Tag gelungen. Ich war auch für einen Sieg hier angetreten, deshalb fällt es mir natürlich schwer, ein durchweg positives Fazit für diese Vuelta zu ziehen. Andererseits war ich auf einigen Etappen gar nicht weit vom Sieg entfernt, es gab also durchaus Tage, mit denen ich zufrieden sein kann.”
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