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02.08.2026 | (rsn) – Max Walscheid (Lidl – Trek) hat den perfekten Abschluss der Tour of Denmark (2.Pro) auf der 5. Etappe in Rodovre nur knapp verpasst. Der 33-jährige Heidelberger belegte im Massensprint eine halbe Radlänge hinter dem bei seiner Heimatrundfahrt fürs Nationalteam startenden Dänen Rasmus Pedersen (Decathlon – CMA CGM) Platz zwei und gab sich in einer Mitteilung seines Teams mit gemischten Gefühlen.
"Ich bin grundsätzlich zufrieden, muss aber zugeben, dass es auch etwas weh tut, geschlagen zu werden", ließ sich Walscheid zitieren. So wahnsinnig oft war Walscheid in dieser Saison noch nicht in die Situation gekommen, für seinen neuen Arbeitgeber Lidl – Trek um ein Ergebnis zu sprinten. Meist stand Walscheid im Dienst seiner Teamkollegen, allen voran Jonathan Milan.
In Dänemark aber teilte er sich mit Tim Torn Teutenberg die Rolle des endschnellsten Mannes im Team, und nachdem sein Landsmann auf Etappe 1 aus einer spät entstandenen, achtköpfigen Spitzengruppe heraus Vierter geworden war, belegte Walscheid auf Etappe 2 den sechsten Rang. Am Schlusstag nun stellte sich der neun Jahre jüngere Teutenberg voll in seinen Dienst, spielte den letzten Anfahrer und bekam auch großes Lob:
"Das Team hat einen super Job gemacht heute, speziell im letzten Kilometer das Leadout von Jakob (Söderqvist) und Tim war richtig geil", sagte Walscheid. "Unabhängig von der guten Arbeit hat es wirklich Bock gemacht, hinter den Jungs herzufahren und einen 'clear run to the line' zu haben. Das hat sich wirklich gut angefühlt. Ich bin heute eins der ersten Male in diesem Jahr gesprintet und dann so voll reinzuhalten war cool!"
Neben dem vierten Platz von Teutenberg auf Etappe 1, dem sechsten Platz von Walscheid auf Etappe 2 und nun dem zweiten Platz des Heidelbergers auf Etappe 5 fuhr Lidl – Trek noch vier weitere Top-Ten-Resultate in Dänemark ein:
Auf Etappe 1 wurde Sören Kragh Andersen Achter und auf der regnerischen 3. Etappe in Vejle kam der Däne als Fünfter an, was ihn auch auf Gesamtrang fünf hob, den er bis zum Schluss behauptete. Außerdem wurde Teutenberg Achter der 4. Etappe, wo eine fünfköpfige Ausreißergruppe durchkam und der Deutsche dahinter im Sprint des Feldes der Drittschnellste war.
"Wir hatten die Woche über sehr, sehr gutes Teamwork, das leider nicht immer zu 100 Prozent belohnt worden ist. Aber wir haben gute Ansätze gezeigt, auch wenn bei den Ergebnissen für Tim, Sören und mich ab und zu ein Quäntchen Glück gefehlt hat", meinte Walscheid mit Blick wohl auch auf den fehlenden Sieg für das WorldTour-Team.
Siege zu feiern hatten in Dänemark aber ohnehin nur wenige: Drei der fünf Etappen sowie der Gesamtsieg gingen an Wout van Aert (Visma – Lease a Bike), auf Etappe 4 gewann der Norweger Storm Ingebrigsten (Uno-X Mobility) als Ausreißer und das fünfte Teilstück nun ging eben an Rasmus Pedersen, nur ganz knapp vor Walscheid.
"Von der Team-Performance her sind wir wirklich gut aufgetreten. Es war eine gute Woche und ich denke, dass alle Fahrer hier auf einem guten Weg für den Rest des Jahres sind", bilanzierte der 33-Jährige.
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