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In der Gesamtwertung ändert sich nach dieser Etappe nichts, und auch die Punktewertung und Bergwertung sind weiter in der Hand von Tadej Pogacar. Mit den Bildern des Tagessiegers Matthew Brennan darf ich mich von Ihnen verabschieden, bedanke mich für das Interesse und freue mich schon auf die morgige Etappe. Bis bald.
Platz drei geht an den Italiener Vincenzo Albanese (EF Education - EasyPost), der sich knapp vor seinem Landsmann Alessandro Romele (XDS - Astana) durchsetzt. Fünfter wird Axel Laurance (Netcompany - Ineos). Die übrigen Plätze in den Top zehn gehen an Orluis Aular (Movistar), Laporte, Alberto Dainese (Soudal - Quick-Step), Vito Braet (Lotto - Intermarche) und David Gonzalez (Pinarello - Q36.5).
Bis zum Schluss perfekt ausgeführt von Visma - Lease a Bike. Laporte eröffnet für Brennan 200 Meter vor der Ziellinie den Sprint. Der Brite ist am Ende wieder nicht zu schlagen. Meeus kommt am Ende noch am nächsten dran, muss sich aber mit Platz zwei zufriedengeben.
Van Aert fährt mit Laporte und Brennan am Hinterrad an der zweiten Position auf den letzten Kilometer. Das scheint bis hierhin einmal perfekt zu funktionieren.
Auch das Team Cofidis mit Bryan Coquard schiebt sich jetzt nach vorne. Wir dürfen gespannt sein, wer den Sprint zuerst eröffnen wird. Uno-X Mobility hat nun die erste Position im Feld übernommen.
Wer könnte einen Sieg von Visma - Lease a Bike verhindern? Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe) sehen wir an der Spitze am Hinterrad seines Teamkollegen Finn Fisher-Black. Ein weiterer Kandidat könnte Ben Turner (Netcompany - Ineos) sein.
Das Ziel der heutigen Etappe ist technisch anspruchsvoll, denn 300 Meter vor dem Ziel befindet sich eine 90-Grad-Rechtskurve. Brennan und Van Aert gelten wohl als Topfavoriten und der Brite könnte, da es ähnlich wie am vergangenen Sonntag etwas bergan geht, die größeren Chancen haben.
Azparren versucht es erneut und möchte die Lücke zum Feld herstellen. Das funktioniert in diesem Moment aber nur bedingt, denn mit dem Gegenwind hat es der Spanier sehr schwer, wegzufahren. Visma - Lease a Bike ist zahlreich vertreten und entschärft immer wieder die Attacken.
Weiterhin gibt das Team des Gesamtführenden Tadej Pogacar das Tempo vor. Die Profis haben nun die Gegensteigung erreicht, und hier versucht es nun Mikel Azparren (Pinarello - Q36.5) mit einer Attacke. Van Aert, aber auch UAE - Emirates - XRG, reagieren sofort und neutralisieren diesen Vorstoß.
Auch der Sprint um die Bergwertung ist nicht wirklich vorhanden. Drei Punkte nimmt Pavel Sivakov (UAE - Emirates - XRG) im Vorbeifahren mit. Knapp 50 Fahrer haben es zusammen über die Kuppe geschafft. Jetzt folgt eine etwa 15 Kilometer lange Abfahrt mit einer kurzen Gegensteigung, und dann geht es flach ins Ziel nach Roquetes Terre de l`Ebre.
Die Teams wissen natürlich, dass auf den flachen Kilometern bis ins Ziel viel Gegenwind herrscht. Deshalb wird hier von Attacken abgesehen. Ein Kilometer vor der Kuppe ist das Tempo zwar hoch, aber nicht überirdisch. Es befinden sich immer noch viele Fahrer im Peloton, das von UAE - Emirates - XRG angeführt wird.
Michael Gogl (Alpecin - Premier Tech) zeigt sich an der Spitze des Rennens. Eine Attacke gibt es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. 2 Kilometer sind es noch bis zur Abnahme der Bergwertung. Van Aert hält sich gut an der Spitze, Pedersen hat im Gegensatz zum Belgier große Schwierigkeiten und wird somit keine Chance mehr haben, um den Tagessieg mitzufahren.
Das war`s mit dem Ausflug von Kron an der Spitze. Joshua Tarling (Netcompany - Ineos) führt das Feld heran und jetzt beginnt der Anstieg zum Puerto de Paüls. Pogacar schiebt sich sofort an die Spitze des Rennens.
Die Positionskämpfe im Feld beginnen. Das Tempo wird immer schneller. Natürlich will man die Kapitäne an der besten Position in die Steigung hineinbringen. Aktuell sieht man die Teams UAE - Emirates - XRG, Red Bull - Bora - hansgrohe, Netcompany - Ineos, Lidl - Trek und Movistar an der Spitze des Hauptfelds. Kron verliert an Zeit und liegt nur noch 15 Sekunden vor dem Feld.
Knapp 40 Sekunden liegt der Däne nun in Front. Ich bin gespannt, wer am Anstieg dann etwas versuchen wird. Ein Hügel muss zuvor noch überwunden werden, bis es hineingeht in den Puerto de Paüls.
????- 34 km | Stage 5?? - Etapa 5??
— La Vuelta (@lavuelta) August 26, 2026
???? We are approaching the day’s only categorised climb with Andreas Kron leading the race and the peloton around 35" behind the Dane
Nos acercamos al único puerto del día con Andreas Kron en cabeza de carrera y el pelotón a unos 35" del danés ????… pic.twitter.com/QVcMXWZ3XW
Kron fällt es schwer, eine deutliche Lücke zum Feld aufzumachen. Der 28-Jährige liegt aktuell 30 Sekunden vor dem Feld und wird alleine wohl wenig Chancen haben, sich entscheidend zu lösen.
Während die Vuelta gerade so erst die Fahrt aufnimmt, ist die Tour de l`Avenir heute zu Ende gegangen. Lorenzo Finn (Red Bull - Bora - hansgrohe) triumphierte und gewann auch die Gesamtwertung.
Attacke von Andreas Kron (Uno-X Mobility). Der Däne versucht, sich alleine vom Feld abzusetzen und will einen weiteren Solo-Etappensieg bei der Vuelta einfahren. Im Jahr 2023 hatte er das zweite Teilstück bei heftigem Regen in Barcelona für sich entschieden.
Nach dem ersten Berg hat sich das Feld nun weit in die Länge gezogen, es bleibt allerdings weitgehend zusammen. Mit Attacken rechne ich dann erst am Puerto de Paüls (3. Kat.). Dieser Berg hat mit 3,5 Kilometer Länge und 7,1 % Steigung im Schnitt auch Abschnitte mit über 11 %, an denen es für die Sprinter nicht so einfach werden wird.
Kevin Vermaerke (UAE - Emirates - XRG) übernimmt die Tempoarbeit im Peloton, aber auch Netcompany - Ineos zeigt sich nun an der Spitze. Ich bin gespannt, wie schnell die Geschwindigkeit auf den nächsten 20 bis 30 Kilometern gestaltet wird, denn es gibt durchaus auch die Möglichkeit, Sprinter abhängen zu können. Was allerdings für die endschnellen Fahrer spricht, ist die Distanz von mehr als 20 Kilometern von der Bergwertung bis zur Ziellinie.
Die Fahrer haben die erste nicht kategorisierte Steigung erreicht. Hayter lässt sich hier wieder in das Feld zurückfallen. Knapp drei Kilometer mit etwa 5 % Steigung im Schnitt stehen an. Punkte für die Bergwertung gibt es hier allerdings nicht. Zwei weitere Steigungen stehen noch an, bis es dann zum Puerto de Paüls geht.
20 Punkte und sechs Bonussekunden gehen auf das Konto von Hayter. Dahinter holt sich Van Aert 17 Zähler als Zweitplatzierter und zeigt somit auch Ansprüche für das Grüne Trikot, das aktuell aber fest in den Händen von Pogacar ist.
Es sieht so aus, als würde Visma - Lease a Bike Hayter den Sieg beim Zwischensprint kampflos überlassen. Der Abstand bleibt weiterhin konstant bei 30 Sekunden. In drei Kilometern erreicht der Brite Tivenys. Danach beginnt dann der hügelige Streckenabschnitt, denn knapp 1000 Höhenmeter müssen bis zum Ziel in Roquetes Terres de l`Ebre noch absolviert werden.
30 Sekunden liegt Hayter aktuell vor dem Hauptfeld. Neun Kilometer sind es noch bis zur Sprintwertung.
????- 71 km | Stage 5?? - Etapa 5?? | #LaVuelta26
— La Vuelta (@lavuelta) August 26, 2026
???? Ethan Hayter goes on the attack, chasing those green jersey points!
???? Ante la duda, ¡Hayter al ataque! El corredor de @soudalquickstep salta del pelotón cuando nos acercamos al sprint intermedio ???? pic.twitter.com/1nCabmjm7R
Aktuell führt das Team Visma - Lease a Bike das Peloton an. Sie haben heute erneut zwei heiße Eisen im Feuer. Matthew Brennan, Sieger der 2. Etappe, und Wout Van Aert werden im Finale um den Sieg mitkämpfen. Ihr größter Herausforderer könnte Mads Pedersen (Lidl - Trek) sein.
Das Rennen hat sich etwas beruhigt, könnte aber in knapp zehn Kilometern beim Zwischensprint in Tivenys wieder etwas an Fahrt aufnehmen. Dort werden neben Punkten für die Sprintwertung auch noch Bonussekunden für die besten drei Fahrer vergeben. Ethan Hayter (Soudal - Quick-Step), aktuell Zweitplatzierter der Punktewertung, versucht sich nun vom Feld abzusetzen, um die maximale Anzahl der Punkte mitzunehmen.
Die heutige Etappe steht ganz klar im Zeichen der Sprinter, obwohl etwas mehr als 20 Kilometer vor dem Ziel mit dem Puerto de Paüls noch eine Bergwertung der dritten Kategorie ansteht. In der Gesamtwertung hat Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) am gestrigen Tag schon einmal gezeigt, wo der Hammer hängt und auch, dass er für die Bergwertung und Punktewertung auch infrage kommen wird. Hinter dem Slowenen wird sich ein eigenes Rennen um Platz zwei entwickeln.
Mit dem Ausfall von Sintmaartensdijk sind nur noch 180 Fahrer im Rennen, denn Cian Uijtdebroeks (Movistar) ist heute nicht mehr zur fünften Etappe angetreten. Seine Schmerzen sind nach dem Sturz an Tag zwei einfach zu groß, um die Vuelta fortsetzen zu können. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Etwa 85 Kilometer haben die Profis am heutigen Tag schon absolviert, und es gab bereits einiges Interessantes zu beobachten. Aktuell ist das Peloton geschlossen unterwegs. Wenige Minuten zuvor gab es allerdings die angekündigte Windkante. Kurzzeitig befanden sich etwa 20 Fahrer 30 Sekunden hinter dem Peloton, schlossen, als das Tempo wieder herausgenommen wurde, aber wieder schnell auf.
Eine Spitzengruppe gab es auch. Das Quartett Walter Calzoni (Pinarello – Q36.5), Fredrik Dversnes Lavik (Uno- X Mobility), Mattia Gaffuri (Picnic – PostNL) und Diego Uriarte (Equipo Kern Pharma) wurde allerdings bereits nach 70 Kilometern wieder vom Feld gestellt.
Leider ist heute schon eine sturzbedingte Aufgabe zu vermelden: Roel van Sintmaartensdijk aus der Mannschaft Lotto Intermarché kam so zu Fall, dass er das Rennen nicht fortsetzen konnte. Mit dem fast zwei Meter messenden Niederländer fehlt der Vuelta nun ihr größter Fahrer in diesem Jahr - gute Besserung an ihn. Für die in dieser Saison vielfach vom Pech verfolgte Equipe ein neuer Rückschlag, nachdem gestern Toptalent Jarno Widar als Zweiter auftrumpfte - er ist übrigens über 30 Zentimeter kleiner als van Sintmaartensdijk ...
Alle Informationen zu den ausgeschiedenen Fahrern finden Sie hier.
Spannend wird heute die Frage, welchen Einfluss der Wind auf diese Etappe unweit der Küste nehmen wird. Die Strecke weist viele Richtungswechsel auf und die Fahrer haben vor dem Start alle auf das Risiko von Windkanten hingewiesen. Überraschend wird der Wind für niemand sein, aber solche Situationen bedeuten immer Stress, gerade für die Anwärter auf das Gesamtklassement und die Kletterspezialisten.
Herzlich willkommen zur 5. Etappe der Vuelta 2026!Heute ist das Rennen erstmals in Spanien angekommen und nach der schweren Kletterprüfung gestern gibt es eine Chance für die Sprinter und Klassikerfahrer. Es geht im Hinterland der Mittelmeerküste von Falset nach Roquetes über 173,4 km. Eine einzige Bergwertung steht auf dem Programm, doch dieser Anstieg der 3. Kategorie steht nur 25 Kilometer vor dem Ziel an und lädt noch einmal zu Attacken ein.
Wir sind ab 15:30 Uhr hier im Liveticker für Euch dabei!