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07.08.2026 | (rsn) – Drei Tage nach dem Sieg von Tobias Nolde hat das Team Vorarlberg bei der Tour Cycliste International de la Guadeloupe (2.2) erneut zugeschlagen. Auf der 7. Etappe sicherte sich der Österreicher Kilian Feurstein den Sieg im Zielsprint vor dem Belgier Victor Hannes (Aarco) und dem Briten Matthew King (Atom 6 Bikes). Für den 23-jährigen Feurstein, der in dieser Saison bereits ein Teilstück der Oberösterreich-Rundfahrt gewonnen hatte, war es der zweite UCI-Sieg.
In der unruhigen Anfangsphase der Etappe deckte Kapitän Colin Stüssi die Attacken der Klassementfahrer aufmerksam ab. Erst als sich eine ungefährliche fünfköpfige Spitzengruppe löste, kehrte Ruhe im Feld ein. "Die war für uns uninteressant", erklärte Sportdirektor Paul Renger gegenüber RSN. Sein Team ließ die Ausreißer zunächst ziehen und übernahm im Anschluss die Kontrolle, da die Etappe von Beginn an auf Feurstein zugeschnitten war: "Heute wollten wir das Feld mal für Kili zusammenhalten."
Die Taktik der österreichischen Equipe ging voll auf. Die Vorarlberger bestimmten über 70 Kilometer hin das Tempo an der Spitze des Feldes, holten die Ausreißergruppe rechtzeitig ein und brachten Feurstein im Finale optimal in Position. "Wir konnten am Ende wirklich einen perfekten Sprint fahren", lobte Renger die konsequente Vorarbeit seiner Mannschaft und resümierte hochzufrieden: "Der Tag lief mal genau so, wie wir uns den vorgestellt haben."
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