--> -->
05.08.2026 | (rsn) – Demi Vollering (FDJ United – Suez), Marlen Reusser (Movistar) und Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – We Femmes) waren auf der 5. Etappe der Tour de France Femmes (2.WWT) am letzten Anstieg des Tages, dem Mont Brouilly, die stärksten Frauen im Feld. Den Dreiersprint gewann Vollering vor Reusser und der 350 Meter vor dem Ziel enteilten Niewiadoma.
Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prevot (Visma – Lease a Bike) musste wie unter anderem Anna van der Breggen (SD Worx – Protime), Paola Blasi und Elisa Longo Borghini (beide UAE – L’Imad) schon vor dem Mont Brouilly reißen lassen. Antonia Niedermaier (Canyon – SRAM – We Femmes) kam dort als Fünfte über den Wertungsstrich, im Ziel wurde sie Sechste.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Demi Vollering (FDJ United - Suez / Siegerin / Ziel-Interview): “Ich wusste, dass Kasia früh losfahren würde. Das macht sie immer so. Ich wusste auch, dass Marlen zocken würde. Ich habe ihr Spiel ein bisschen gespielt, um sie zum Arbeiten zu zwingen. Aber das hat sie nicht gemacht. Dann dachte ich mir, wenn ich gar nichts mache, dann gewinnt Kasia. Deswegen musste ich es einfach versuchen. Ich habe alles gegeben. Es war ein richtig langer Sprint. Ich habe aber auch jeden einzelnen Meter dieser Zielgerade gebraucht. Aber ich habe es geschafft.“
Kasia Niewiadoma-Pihnney (Canyon – SRAM – We Femmes / Dritte / Eurosport): “Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich wusste, dass meine Chancen zu gewinnen sehr klein waren, mit Vollering in der Gruppe. Ich dachte mir, sie werden sich vielleicht gegenseitig ansehen, weil ich habe schon taktische Spielchen erkennen können. Ich hoffte, das zu meinem Vorteil ausnutzen zu können. Ehrlicherweise dachte ich, dass ich es geschafft habe. Ich habe bis zur Ziellinie alles gegeben und dann nach oben gesehen. Da sah ich dann ein Rad rechts von mir und dachte mir, dass es dann nächstes Mal passieren muss.“
Antonia Niedermaier (Canyon – SRAM – We Femmes / Sechste / Eurosport): “Ich wollte nur Flaschen holen und bin dann irgendwie in dieser Gruppe geendet. Es war nicht der Plan, so früh anzugreifen, aber es war eine gute Situation. Kasia konnte sich zurücklehnen und die anderen Teams arbeiten lassen.“
Niamh Fisher-Black (Lidl - Trek / Zehnte / Eurosport): “Bei der Gruppe, die letztendlich ging, merkte ich erst gar nicht, dass es eine Gruppe war. Eine Teamkollegin hat mir über Funk zugerufen, dass ich weiterfahren soll und plötzlich hatten wir eine Lücke. Das war perfekt für uns, denn wir waren zu dritt dabei. Rianne [Markus] und Spratti [Amanda Spratt] haben einen guten Job gemacht. Sie haben viel gearbeitet – und das haben sonst nicht viele da vorn getan.“
Juliette Berthet (FDJ United – Suez / 13. / Eurosport): “Wir wollten heute das Rennen hart machen und eine Gruppe nicht so einfach wegfahren lassen. Wenn wir in der Gruppe sind, wollten wir die Bestplatzierten im Gesamtklassement sein, sonst wären wir nicht gefahren. So ist es dann auch gekommen. Dahinter haben sie den Abstand kontrolliert, damit er nicht zu groß wird und unser Plan weiterhin funktioniert. Der war, dass Demi am vorletzten steilen Berg eine Attacke setzt.“
Liane Lippert (Movistar / 40. / ARD): “Es war eigentlich gar nicht der Plan, in die Gruppe zu gehen. Aber ich war einfach am Berg weiter vorne im Feld. Ich habe mich heute echt super gefühlt. Dann war es nicht ganz klar, was hinten passiert. Entweder die Gruppe kommt an und ich fahre das Finale oder Marlen. Am Ende war das Gesamtklassement so wichtig, dass ich gewartet haben und dann mit Franzi Koch – zum Glück war sie noch da – zusammen Vollgas gefahren bin.“
Rolf Aldag (Canyon – SRAM – We Femmes / Sportlicher Leiter / ARD): “Es war ein Riesenrennen vom Team. Toni (Niedermaier) vorne in der Gruppe zu haben, war der Schlüssel für uns. Sie musste nicht fahren als Mitfavoritin. Kasia (Niewiadoma-Phinney) musste auch nicht fahren. Wir hatten die Situation: Vorne fährt Lidl Vollgas, hinten fährt FDJ Vollgas. Wir konnten am Rad bleiben. Ich bin voll stolz auf die Taktik der Mädels. Das haben sie echt Klasse gemacht. Die späte Attacke von Kasia war echt beeindruckend. Das war nicht so abgesprochen.
Marlen Reusser (Movistar / Gesamtführende /Flash-Interview): “Es war wie erwartet ein harter Tag. Es hat Spaß gemacht. Dieser Tag hat mir auf dem Papier vielleicht nicht am besten gelegen. Also bin ich echt froh, wie es gelaufen ist. Ich bin nicht allzu glücklich mit meinem Finale, aber wir sind alle zeitgleich. Wir werden sehen, was jetzt noch passieren wird. Ich glaube, meine Form ist nicht allzu schlecht. Ich bin gespannt, was jetzt noch kommen wird.“
Femke de Vries (Visma – Lease a Bike / Achte / NOS): “Wir hatten gehofft, Demi unter Druck zu setzen und dass sie dann in Panik verfallen würde, weil ich vorn dabei bin. Es wäre supercool gewesen, wenn das funktioniert hätte. Es war eine starke Gruppe und cih konnte mich dort gut schonen. Das Ziel war, dass ich so weit wie möglich vorn weg fahren und dann Pauline dann zu mir rüberspringen kann. Sie hat aber eben zu mir gesagt, dass sie gut war, dass es aber einfach zu schwer war. Sie hat alles gegeben, mehr kann man nicht erwarten. Ob ich jetzt die Kapitänin bin weiß ich noch nicht, das müssen wir heute Abend besprechen.“
Pauline Ferrand-Prevot (Visma – Lease a Bike / 19. / NOS): “Ich fühlte mich eigentlich ziemlich gut, wurde aber trotzdem am vorletzten Anstieg im Steilstück abgehängt. Ich konnte nicht mehr liefern. Aber ich kann nicht sagen, dass ich mich schlecht fühlte. Die anderen waren stärker und ich muss zugeben, dass ich nicht so gut gewesen bin wie sie. Ich weiß noch gar nicht, wie groß mein Rückstand jetzt ist und wie meine Ausgangslage ist. Aber der Mont Ventoux wird ein anderer Tag und ein anderes Rennen. Wir werden dort wieder alles geben.“
Ina-Yoko Teutenberg (Sportliche Leiterin Lidl – Trek / ARD): “Wir sind gut gefahren. Die anderen Teams haben es eben auch gut gemacht. Sie haben Fahrerinnen mit nach vorne geschickt, die die Favoritinnen dann wieder herangebracht haben. Ich glaube, ansonsten hätte Niamh (Fisher-Black) mit den anderen drei Fahrerinnen in ihrer Gruppe eine Chance gehabt, bis zum letzten Berg vorne zu bleiben. Wir haben gesagt, wir probieren es jeden Tag. Das ist unsere Chance. Wir waren wieder nah dran. Es hat nicht geklappt. Aber es waren auch nur die drei Besten vorne. Da braucht man nicht traurig sein, wenn unsere 20-Jährige am letzten Berg nicht mitfahren kann."
Cherie Pridham (Sportdirektorin UAE – L’IMAD / Eurosport): “Wir wussten, dass es ein harter Tag wird. Der Plan, den wir verfolgt haben, war, Maeva (Squiban) und Dominika (Wlodarczyk) in die Fluchtgruppe zu bringen. Wir waren dann glücklich mit der Situation. Am Ende haben die Beine entschieden. Es war ein echt brutaler Tag. Wir wären natürlich gerne im Kampf der ersten drei auch dabei gewesen, aber das Rennen ist nicht vorbei, bevor wir in Nizza sind.“
11.08.2026FDJ führt Geldrangliste der Tour de France Femmes an(rsn) - Bei der Tour de France Femmes 2026 wurden über neun Renntage insgesamt 260.750 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Das entspricht rund 11 Prozent der 2.300.600 Euro, die bei der dreiwöchige
11.08.2026Tour-Streit zwischen FDJ United und Niewiadoma-Phinney beigelegt(rsn) – Der Vorfall zwischen Kasia Niewiadoma-Phinney (Canyon - SRAM) und Celia Gery (FDJ United – Suez) in Nizza am vorletzten Tag der Tour de France Femmes (2.WWT) sorgte international für viel
10.08.2026Reusser spricht über ihr Tour-Drama: “Das ist jetzt das Rätsel“(rsn) – Marlen Reusser steht vor einem Rätsel. Wie die Schweizerin am Tag nach dem Ende der Tour de France Femmes (2.WWT) in einer schweizerdeutschen Online-Medienrunde erklärte, seien sie und auc
10.08.2026Kuriosum um Jansen: Trotz Fehlleitung um 5 Sekunden im Zeitlimit(rsn) – Rund zehn Kilometer hatte die Solo-Spitzenreiterin und spätere Gesamtsiegerin Demi Vollering (FDJ United – Suez) auf der Schlussetappe der Tour de France Femmes (2.WWT) noch zu fahren, al
09.08.2026Heute Weiß, bald Gelb? Canyons Zukunft heißt Niedermaier(rsn) – Ruhig und abgeklärt, aber mit ihrem typischen, sympathischen Lächeln im Gesicht: So stand Antonia Niedermaier in Nizza nach der Schlussetappe der Tour de France Femmes (2.WWT) am ARD-Mikro
09.08.2026Niewiadoma beißt sich an Vollering die Zähne aus: “Motiviert mich!“(rsn) - Ohne unfaire Manöver, fragwürdiges Taktieren oder andere Zwischenfälle wurde Katarzyna Niewiadoma-Phinney (Canyon - SRAM) auf der letzten Etappe der Tour de France Femmes (2. WWT) eindeuti
09.08.2026Reusser stürzt in Nizza aus den Top Ten der Tour de France(rsn) – Aus dem Dreikampf um das Gelbe Trikot der Tour de France Femmes 2026 wurde auf der abschließenden 9. Etappe schnell ein Zweikampf. Marlen Reusser (Movistar) verlor bereits am zweiten Anstie
09.08.2026Die Highlight-Videos der Tour de France Femmes(rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller neun Teilstücke der diesjährigen Tour de France Fe
09.08.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrerinnen / 9. Etappe(rsn) - Von Katrine Aalerud (Uno-X Mobility) bis Urska Zigart (AG Insurance - Soudal); von der 42-jährigen Mavi Garcia (UAE - Team L´Imad) bis zur gerade mal 19 Jahre alten Grand-Tour Debütantin Pa
09.08.2026Das Strafenregister der Tour de France Femmes / 9. Etappe(rsn) - Die Liste an potenziellen Vergehen, derer ein Profi, ein anderes Team-Mitglied oder weitere am Rennen Beteiligter im Laufe einer Rundfahrt bezichtigt werden kann, ist lang. Genauso lang wie d
09.08.2026Koch: “Es ist eine große Ehre, für Demi alles zu geben“(rsn) – Ein packendes Duell bis kurz vor der letzten Bergwertung, ein Sturz-Drama um Marlen Reusser (Movistar) und der wahr gewordene "Gelbe Traum" von Demi Vollering (FDJ United – Suez) , die al
09.08.2026Vollering macht sich zum zweiten Mal den Traum vom Toursieg wahr(rsn) – Demi Vollering (FDJ United – Suez) hat als erste Fahrerin die Tour de France Femmes (2.WWT) zum zweiten Mal gewonnen. Die 29-jährige Niederländerin entschied die abschließende 9. Etappe
21.09.2026Rogers´ Medaillenträume zerplatzen am “Scheißteil“ (rsn) – Er startete als einer der Favoriten auf eine Medaille, doch der Traum vom Edelmetall platzte für Cameron Rogers schon vor der ersten Zwischenzeitnahme. Der Australier hatte Probleme mit der
21.09.2026Junioren-Favorit Van Kerckhove verpasst WM (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
21.09.2026Rapp feiert in China ersten UCI-Sieg seit 2022 (rsn) – Jonas Rapp hat die 1. Etappe der Tour of Poyang Lake (2.2) gewonnen. Der 32-Jährige vom chinesischen Kontinental-Team Fnix - Scom - Hengxiang setzte sich am Sonntag auf dem 129,8 Kilometer
21.09.2026Von Holz zu Gold: Wilson-Haffenden holt U23-Titel (rsn) - Felicity Wilson-Haffenden (Australien) musste sich im Vorjahr in Kigali noch mit Platz vier im U23-Zeitfahren zufrieden geben, in Montréal steigt sie auf die höchste Stufe des Podets.. Die
21.09.2026Van der Poel mit längstem Solo des Jahrhunderts (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) beließ es nicht bei einem einfachen Mitrollen bei der Tour de Luxembourg (2.Pro) als WM-Generalprobe. Beim Niederländer muss es schon histo
21.09.2026Reusser mit Wiedergutmachung nach Tour-Rückschlag (rsn) – Das Jahr 2026 ist wohl ein Spiegelbild der gesamten Radkarriere von Marlen Reusser. Zum zweiten Mal in Folge krönte sich die 35-Jährige nun zur Weltmeisterin im Einzelzeitfahren, musste s
21.09.2026Arrieta wieder mit Ayuso vereint (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
21.09.2026Evenepoel will mehr: “Werde 2027 auf fünftes Gold gehen“ (rsn) – Es war einmal mehr eine Machtdemonstration, die Remco Evenepoel beim Einzelzeitfahren der Weltmeisterschaften in Montreal ablieferte. Von der ersten Zwischenzeit an lag der 26-jährige Belg
21.09.2026Bronze gibt Koch Boost fürs Selbstvertrauen (rsn) - 2026 ist das Jahr der Franziska Koch. Nach ihrem Wechsel im vergangenen Winter zur französischen Equipe FDJ United – Suez feierte sie bei Paris-Roubaix den größten Sieg ihrer Karriere. Nu
21.09.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
20.09.2026Küng und Bissegger hadern aus unterschiedlichen Gründen (rsn) – Die beiden Schweizer Stefans waren nach ihren Auftritten bei der Zeitfahr-WM in Montreal nicht zufrieden. Während Stefan Küng als Siebter auf der ersten Seite des Ergebnisses landete, muss
20.09.2026Walscheid: “Es war schwierig, den richtigen Rhythmus zu finden“ (rsn) – Remco Evenepoel ist zum vierten Mal in Serie Zeitfahr-Weltmeister geworden. Der 26-jährige Belgier entschied das Zeitfahren der Männer über 39,2 Kilometer in 44:53 Minuten souverän für