--> -->
06.08.2026 | (rsn) – Ein Oktett mit Liane Lippert (Movistar) bestimmte das Finale der 6. Etappe der Tour de France Femmes (2.WWT). Nach vielen Ausreißversuchen auf den letzten Kilometern entschied Kim Le Court (AG Insurance – Soudal) das Teilstück vor Cedrine Kerbaol (EF Education – Oatly) und Puck Pieterse (Fenix – Premier Tech) für sich. Lippert erreichte das Ziel in Tournon-sur-Rhône als Sechste
Mit 28 Sekunden Rückstand gewann Dominika Wlodarczyk (UAE – L’IMAD) den Sprint des stark reduzierten Feldes, das die Gesamtachte Femke de Vries (Visma – Lease a Bike) nicht halten konnte. Elisa Longo Borghini (UAE – L’IMAD) hingegen war Teil der Gruppe und gewann 26 Sekunden auf die anderen Klassementfahrerinnen.
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Kim Le Court (AG Insurance – Soudal / Siegerin / Ziel-Interview): “Das Rennen war verrückt. Ich hatte in der Abfahrt zum letzten Anstieg einen Defekt. Ich musste das Rad wechseln und mein Team war dann fantastisch. Sie haben mich langsam, aber sicher zurück ins Feld gebracht. Ich habe dann versucht, geduldig zu bleiben und mich von dem Effort zu erholen. Riejanne Markus und ich sind dann zur Spitzengruppe gesprungen.“
Puck Pieterse (Fenix - Premier Tech / Dritte und Bergtrikot / letour.fr): “Natürlich wollte ich gewinnen – und ich denke, ich habe alles gegeben und habe es im Finale ganz clever gemacht. Ich habe mich entschieden, auf meinen Sprint zu setzen, vor allem, weil Kim (Le Court) schon einige Arbeit geleistet hatte, um Lücken zu schließen. Ich hatte gehofft, sie wäre etwas zu müde, aber sie war im Sprint trotzdem die Stärkste.“
Célia Gery (FDJ United - Suez / Fünfte und Kämpferischste Fahrerin / letour.fr): "Es war ein wunderschöner Tag heute. Ich habe alles gegeben, um mir Chancen zu erarbeiten und den Sieg zu holen. Da es am Ende nicht gereicht hat, bin ich natürlich etwas enttäuscht, aber ich weiß, dass ich alles gegeben habe. Am Ende hatte ich einfach keine Kraft mmehr. Es war wirklich schön, auf heimischen Straßen zu fahren. Viele Leute haben mich am Straßenrand angefeuert: Familie, Freunde und auch Fremde… Es tut gut, diese Unterstützung zu spüren.“
Liane Lippert (Movistar / Sechste / ARD): “Es war vor dem Sprint extrem hart. Es kamen noch ein paar Fahrerinnen zurück. Es gab viele Attacken. Im Sprint war ich dann im Endeffekt ein bisschen zu weit hinten positioniert. Die Ziellinie kam dann eigentlich durch den Wind sehr schnell. Ich bin nicht so ideal gesprintet. Es war auf jeden Fall der Plan, heute in die Gruppe zu gehen. Aber es hat ewig lange gedauert, bis sich die Gruppe gebildet hat. Aber ich war dann dabei.“
Pauline Ferrand-Prevot (Visma – Lease a Bike / 16. / Eurosport): “Wir sind den ganzen Tag Vollgas gefahren. Das war schön, denn die Zeit flog vorbei. Ich bin superstolz auf meine Teamkolleginnen und darauf, wie sie lernen und sich entwickeln. Es ist toll zu sehen, wie sie Teil des Rennens sind. Mein Level ist ziemlich gut, aber das der anderen ist besser. Da muss man realistisch und ehrlich sein. Gestern habe ich meine beste 10-Minuten-Leistung überhaupt abgeliefert. Ich bin also so schlecht nicht, aber die anderen sind besser.“
Demi Vollering (FDJ United - Suez / 22. / Eurosport): “Wir wollten heute mit Celia (Géry) gewinnen. Es ist ihr Heimrennen. Letztendlich hatte sie in der Gruppe die Chance, also war das ein guter Tag für uns. Ich wollte im Finale einfach mal etwas probieren und außerdem sichergehen, dass unser Rückstand nicht zu groß wird.“
Magdeleine Vallieres (EF Education – Oatly / 25. / Eurosport): “Wir sind sehr glücklich damit. Wir haben versucht, heute vorne mitzumischen. Wir haben alle unsere Karten ausgespielt und haben es gut gemacht. Natürlich werden wir es morgen erneut versuchen und möchten mit Cedrine (Kerbaol) im Gesamtklassement etwas aufholen. Das ist das Ziel für morgen.“
Sebastian Unzue (Teamchef Movistar / Eurosport): “Ich bin nicht nur zufrieden über Marlen (Reusser), das ganze Team ist stark gefahren. Wir hatten Paola (Ostiz) und Marlen in der Favoritengruppe und Liane davor. Damit waren wir in einer guten Position und Marlen war den gesamten Tag gut umringt. Ich bin wirklich glücklich darüber, wie das Rennen heute gelaufen ist.“
Jolien D’Hoore (Sportdirektorin AG Insurance – Soudal / Eurosport): “Dieser Sieg bedeutet sehr viel. Wir sind mit großen Zielen in diese Tour gestartet. Wir haben auf einen Etappensieg gezielt und auch auf das bestmögliche Resultat im Gesamtklassement. Bis jetzt war es gut. Wir hatten einen zweiten Platz mit Kim (Le Court) auf der ersten Etappe und einen vierten mit Shari (Bossuyt) im Sprint. Wir wollten allerdings mehr, und es war etwas frustrierend, da immer irgendetwas nicht gepasst hat. Heute war dann der Tag. Kim war sehr stark, hatte die Beine, aber auch Pech, weil sie ihr Rad tauschen musste. Wir mussten drei Teamkolleginnen opfern, um sie zurück ins Peloton zu bringen.“
Rolf Aldag (Canyon – SRAM / Sportlicher Leiter / ARD): “Es ging nicht darum, die Gruppe wieder einzuholen, sondern einfach konstant zu fahren. Also diese 28 Sekunden waren für uns absolut okay. Im Prinzip war Longo Borghini die Einzige, wo man sich Gedanken machen muss, weil die in einer großen Rundfahrt normalerweise immer besser wird. Sie ist jetzt knapp vor Toni. Aber für morgen und Sonntag ist das kein Problem, glaube ich.“
Elisa Longo Borghini (UAE – L‘IMAD / Siebte / Eurosport): “Ich hatte viel Spaß in den Abfahrten und habe die Etappe genossen. Gestern war ich ziemlich wütend, dass ich Zeit verloren habe, denn ich hatte gute Beine. Ich weiß nicht genau, was passiert ist. Vielleicht war es der Stress nach dem Zeitfahren, der mich beeinflusst hat. Ich habe nicht so gut geschlafen. Mir ist der Mont Ventoux völlig egal. Morgen kann es so kommen, wie es will. Ich möchte einfach Spaß haben. Es ist nur ein Radrennen.“
Marlen Reusser (Movistar / 15. / Eurosport): “Es war hart. Es war eine Etappe, die einige Möglichkeiten bot. Es gab einen großen Kampf um die Fluchtgruppe und die Etappe hatte auch einige Höhenmeter. Es war eine harte und interessante Etappe mit spannenden Abfahrten und einem interessanten Finale. Ich bin etwas traurig, denn ich hätte Liane (Lippert) gewünscht, dass sie gewinnt. Sie hat einen guten Sprint, deshalb ist es etwas traurig, aber trotzdem schön, dass sie Teil dieser Gruppe war.“
Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM / 18. / RSN): “Toni (Antonia Niedermaier) hat einfach das Tempo gehalten. Wir wollten auf jeden Fall nicht all ihre Energie verbrauchen. Einfach das Tempo halten, damit die Ausreißergruppe nicht zwei Minuten Vorsprung bekommt. Es war alles kontrolliert. Es ist schade, dass sie in den Wind gehen musste. Aber sie hat es sehr schlau gemacht. Chapeau an sie. Mit Elisa Longo Borghini weiß man nie. Oft wird sie mit jeder Etappe stärker, wenn man sich ihre Vergangenheit anschaut. Es kommen jetzt wichtige Etappen. Wir wollten es nicht riskieren, ihr durch Aufsitzen extra zwei oder drei Minuten zu geben.“
Franziska Koch (FDJ United – Suez / 40. Platz / RSN):
“Der Start war sehr, sehr hart, es gab eine Gruppe mit drei Fahrerinnen, aber EF war damit nicht zu glücklich. Sie haben dann die Lücke zugefahren. Deshalb war die Etappe von Anfang an sehr schwer.
Der Plan war, dass sie (Celia Gery) in eine Gruppe kann. Wenn es eine große Gruppe ist, hätte ich auch dabei sein können, um ihr zu helfen. Am Anfang haben wir viel versucht, aber nichts kam dabei rum. Dann haben wir sie bis zum Ende aufgespart."
11.08.2026FDJ führt Geldrangliste der Tour de France Femmes an(rsn) - Bei der Tour de France Femmes 2026 wurden über neun Renntage insgesamt 260.750 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Das entspricht rund 11 Prozent der 2.300.600 Euro, die bei der dreiwöchige
11.08.2026Tour-Streit zwischen FDJ United und Niewiadoma-Phinney beigelegt(rsn) – Der Vorfall zwischen Kasia Niewiadoma-Phinney (Canyon - SRAM) und Celia Gery (FDJ United – Suez) in Nizza am vorletzten Tag der Tour de France Femmes (2.WWT) sorgte international für viel
10.08.2026Reusser spricht über ihr Tour-Drama: “Das ist jetzt das Rätsel“(rsn) – Marlen Reusser steht vor einem Rätsel. Wie die Schweizerin am Tag nach dem Ende der Tour de France Femmes (2.WWT) in einer schweizerdeutschen Online-Medienrunde erklärte, seien sie und auc
10.08.2026Kuriosum um Jansen: Trotz Fehlleitung um 5 Sekunden im Zeitlimit(rsn) – Rund zehn Kilometer hatte die Solo-Spitzenreiterin und spätere Gesamtsiegerin Demi Vollering (FDJ United – Suez) auf der Schlussetappe der Tour de France Femmes (2.WWT) noch zu fahren, al
09.08.2026Heute Weiß, bald Gelb? Canyons Zukunft heißt Niedermaier(rsn) – Ruhig und abgeklärt, aber mit ihrem typischen, sympathischen Lächeln im Gesicht: So stand Antonia Niedermaier in Nizza nach der Schlussetappe der Tour de France Femmes (2.WWT) am ARD-Mikro
09.08.2026Niewiadoma beißt sich an Vollering die Zähne aus: “Motiviert mich!“(rsn) - Ohne unfaire Manöver, fragwürdiges Taktieren oder andere Zwischenfälle wurde Katarzyna Niewiadoma-Phinney (Canyon - SRAM) auf der letzten Etappe der Tour de France Femmes (2. WWT) eindeuti
09.08.2026Reusser stürzt in Nizza aus den Top Ten der Tour de France(rsn) – Aus dem Dreikampf um das Gelbe Trikot der Tour de France Femmes 2026 wurde auf der abschließenden 9. Etappe schnell ein Zweikampf. Marlen Reusser (Movistar) verlor bereits am zweiten Anstie
09.08.2026Die Highlight-Videos der Tour de France Femmes(rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller neun Teilstücke der diesjährigen Tour de France Fe
09.08.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrerinnen / 9. Etappe(rsn) - Von Katrine Aalerud (Uno-X Mobility) bis Urska Zigart (AG Insurance - Soudal); von der 42-jährigen Mavi Garcia (UAE - Team L´Imad) bis zur gerade mal 19 Jahre alten Grand-Tour Debütantin Pa
09.08.2026Das Strafenregister der Tour de France Femmes / 9. Etappe(rsn) - Die Liste an potenziellen Vergehen, derer ein Profi, ein anderes Team-Mitglied oder weitere am Rennen Beteiligter im Laufe einer Rundfahrt bezichtigt werden kann, ist lang. Genauso lang wie d
09.08.2026Koch: “Es ist eine große Ehre, für Demi alles zu geben“(rsn) – Ein packendes Duell bis kurz vor der letzten Bergwertung, ein Sturz-Drama um Marlen Reusser (Movistar) und der wahr gewordene "Gelbe Traum" von Demi Vollering (FDJ United – Suez) , die al
09.08.2026Vollering macht sich zum zweiten Mal den Traum vom Toursieg wahr(rsn) – Demi Vollering (FDJ United – Suez) hat als erste Fahrerin die Tour de France Femmes (2.WWT) zum zweiten Mal gewonnen. Die 29-jährige Niederländerin entschied die abschließende 9. Etappe
21.09.2026Rogers´ Medaillenträume zerplatzen am “Scheißteil“ (rsn) – Er startete als einer der Favoriten auf eine Medaille, doch der Traum vom Edelmetall platzte für Cameron Rogers schon vor der ersten Zwischenzeitnahme. Der Australier hatte Probleme mit der
21.09.2026Junioren-Favorit Van Kerckhove verpasst WM (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
21.09.2026Rapp feiert in China ersten UCI-Sieg seit 2022 (rsn) – Jonas Rapp hat die 1. Etappe der Tour of Poyang Lake (2.2) gewonnen. Der 32-Jährige vom chinesischen Kontinental-Team Fnix - Scom - Hengxiang setzte sich am Sonntag auf dem 129,8 Kilometer
21.09.2026Von Holz zu Gold: Wilson-Haffenden holt U23-Titel (rsn) - Felicity Wilson-Haffenden (Australien) musste sich im Vorjahr in Kigali noch mit Platz vier im U23-Zeitfahren zufrieden geben, in Montréal steigt sie auf die höchste Stufe des Podets.. Die
21.09.2026Van der Poel mit längstem Solo des Jahrhunderts (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) beließ es nicht bei einem einfachen Mitrollen bei der Tour de Luxembourg (2.Pro) als WM-Generalprobe. Beim Niederländer muss es schon histo
21.09.2026Reusser mit Wiedergutmachung nach Tour-Rückschlag (rsn) – Das Jahr 2026 ist wohl ein Spiegelbild der gesamten Radkarriere von Marlen Reusser. Zum zweiten Mal in Folge krönte sich die 35-Jährige nun zur Weltmeisterin im Einzelzeitfahren, musste s
21.09.2026Arrieta wieder mit Ayuso vereint (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
21.09.2026Evenepoel will mehr: “Werde 2027 auf fünftes Gold gehen“ (rsn) – Es war einmal mehr eine Machtdemonstration, die Remco Evenepoel beim Einzelzeitfahren der Weltmeisterschaften in Montreal ablieferte. Von der ersten Zwischenzeit an lag der 26-jährige Belg
21.09.2026Bronze gibt Koch Boost fürs Selbstvertrauen (rsn) - 2026 ist das Jahr der Franziska Koch. Nach ihrem Wechsel im vergangenen Winter zur französischen Equipe FDJ United – Suez feierte sie bei Paris-Roubaix den größten Sieg ihrer Karriere. Nu
21.09.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
20.09.2026Küng und Bissegger hadern aus unterschiedlichen Gründen (rsn) – Die beiden Schweizer Stefans waren nach ihren Auftritten bei der Zeitfahr-WM in Montreal nicht zufrieden. Während Stefan Küng als Siebter auf der ersten Seite des Ergebnisses landete, muss
20.09.2026Walscheid: “Es war schwierig, den richtigen Rhythmus zu finden“ (rsn) – Remco Evenepoel ist zum vierten Mal in Serie Zeitfahr-Weltmeister geworden. Der 26-jährige Belgier entschied das Zeitfahren der Männer über 39,2 Kilometer in 44:53 Minuten souverän für